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Belem Skyline - Foto: WP-User: Cayambe - GFDL
Foto: WP-User: Cayambe - GFDL
wichtige Stadt im Amazonasgebiet

Belém, Brasilien



Das Gebiet um Belém war vorerst von Tupinambá-Indianern bewohnt. Von portugiesischen Einwanderern im Jahre 1616 durch den Bau der Festung „Forte do Castelo“ (so der heutige Name) gegründet, erhielt Belém zuerst den Namen Feliz Lusitania. Die Festung sollte Holländer, Franzosen und Engländer von Eroberungsversuchen abhalten. Nach dem Aufstand „Revolta dos Cabanos“ von 1835 bis 1840 und der Ende 19. bis Beginn des 20. Jahrhunderts andauernden Nachfrage nach Kautschuk, erlangte Belém wirtschaftliche Bedeutung. Heute ist Belém die Hauptstadt des Bundesstaates Pará.

Sie liegt im Norden an der Mündung von Rio Guanamá und Rio Para an der Bucht von Marajó und hat aktuell etwa 1,4 Millionen Einwohner. Belém ist heute eine der wichtigsten Städte des Amazonasgebiets. Dank der Mangobäume an den Straßen der Innenstadt, erhielt Belém den Beinamen „Stadt der Mangobäume“.
Bedingt durch das feuchtwarme Klima sind mindestens 22 und höchstens 33 Grad im Durchschnitt zu erwarten.

Infrastruktur

Aufgrund des internationalen Flughafens ist Belém bequem erreichbar. Autos bzw. Busse erreichen die Stadt über die BR-153 – der „Rodovia Belém-Brasilia. In alten, umgebauten Lagerhallen finden Gäste alles für einen angenehmen Aufenthalt:  Bars, Cafés, verschiedene Restaurants, Geschäfte, Reisebüros, Banken und einen Veranstaltungssaal. Es existiert auch ein reiches Angebot an indianisch inspiriertem Kunsthandwerk.

Rialma - Foto: WP-User: Fernandoviks - GFDL
Foto: WP-User: Fernandoviks - GFDL
Empfehlenswert ist der inmitten der Stadt gelegene – originale – Regenwald. Im Botanischen Garten „Bosque Rodrigues Alves finden sich neben Seen, Grotten, Wasserfällen und einer Bergattrappe, in der Region heimische Tierarten. Auch der 1688 errichtet Markt – „Mercado ver o peso“ – am Kai, empfiehlt sich, um unter anderem Produkte kennen zu lernen, welche in den Restaurants der Stadt wieder zu finden sind. In den Restaurants der sowohl einfachen wie gehobenen Unterkunfts-Kategorien werden sowohl die in der Region typischen, wie auch internationale Gerichte angeboten. Indianischen Ursprungs ist die aus der Maniokwurzel gewonnene gelbe Soße namens „tucupi“.

Nossa Senhora de Nazaré
Foto: WP-User: URBE - PD

Kultur

Belém ist auch durch den alljährlich im Oktober stattfindenden „Cirio de Nazaré“ bekannt. Dieses kirchliche Fest ist mit bis zu 1,5 Millionen  Teilnehmern das größte der Region. An Sehenswürdigkeiten ist vor allem die 1853 errichtete Basilika „Nossa Senhora de Nazaré“ zu nennen. Sie beherbergt Kunstwerke im Barock- bis hin zum Stil der Renaissance. 1868 begonnene Bau des  „Teatro da Paz“ ist heute eines der bekanntesten in Brasilien.

Belém beherbergt auch ein Museum für religiöse Kunst, dem eine ehemalige Jesuitenkirche angeschlossen ist. Zudem werden im Museum „do Estado“ zeitgenössische Künstler ausgestellt. Kulturgeschichtliche Informationen finden Interessierte im Museum „Emilio Goeldi“.

Genießen Sie Ihre Reise nach Belém!




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Ein Artikel von Fritz Halzl

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