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Easter Island
© Rüdiger Toebert - Fotolia.com
Traumreise Oster-Insel - Highlights für Ihren nächsten Aufenthalt auf Easter Island im Pazifik.

Osterinsel



Chile Karte

Osterinsel
© Johannes Stupp - Fotolia.com

Die Osterinsel ist für ihre monumentalen Steinskulpturen weltberühmt. Die wahre Geschichte der Osterinsel kennt wohl kaum jemand, denn erstmals touristisch in Erscheinung getreten ist Rapa Nui, wie die Insel und die Bewohner sich nennen, in den siebziger Jahren. Völlig isoliert liegt sie mitten im Südostpazifik und wurde 1888 von Chile annektiert. Chile liegt jedoch mehr als 3500 km von der Osterinsel entfernt. Rund 5.760 Einwohner leben mittlerweile wieder auf dem 160 Quadratkilometer großen Eiland. Ein kleines Wunder, bedenkt man, dass im 19. Jahrhundert nur noch etwa 100 Rapa Nui dort lebten. Auf der Insel herrscht ein subtropisches Klima mit milden Sommern durch frische Passatwinde und angenehme Wintermonate mit mittlerem Niederschlag. Die Osterinsel war nie mit den Kontinenten verbunden und hatte wenig Kontakt zu anderen Regionen. Daher konnte trotz guten Klimabedingungen  kein eigener Artenreichtum gebildet werden. Dennoch ist eine Reise auf die Osterinsel ein einmaliges Erlebnis, denn in allzu üppiger Vegetation würden die Moai Skulpturen schließlich nicht so gut zur Geltung kommen.

Sehenswürdigkeiten Osterinsel

Die Hauptattraktion und Ziel Nr. 1 eines jeden Urlaubers auf der Osterinsel  sind die gigantischen Steinskulpturen, auch Moai genannt. Die ursprüngliche Anzahl der steinernen Antlitze schätzen Wissenschaftler auf ehemals fast 1000 Stück, heute sind 638 Skulpturen katalogisiert. Es wird angenommen, dass sie - wie in unseren Gefilden die Statuen wichtiger Personen - Stammesoberhäupter oder Würdenträger darstellen. Sie stellen bei den Rapa Nui eine Art Bindeglied zum Jenseits dar. Auf der gesamten Insel entdeckt man während seiner Reise Sehenswürdigkeiten aus vergangenen Zeiten. Gewaltig und mystisch zugleich sind die Ritzungen in den Felsen am Rano Kao, die Orongo Petroglyphen. Diese am Steilhang des Berges kunstvoll in den Stein gravierten Abbildungen von Vogelmännern, halb Mensch, halb Vogel, oder Masken, die eher an Eulen, denn an Menschen erinnern, zeugen von außergewöhnlichem handwerklichem Geschick. Den Strand zu genießen, gestaltet sich - aufgrund der Steilküste, die fast die gesamte Insel umgibt -  eher schwierig. Der einzige Strand der Osterinsel liegt bei Anakena. Auf  feinsandigem, weißem Korallenuntergrund können hier tolle Badetage genossen werden.

Outdoor-Aktivitäten

Wegen des stetigen Passatwindes herrschen beste Bedingungen für Surfer und Windsurfer. Tauchgänge an der Steilküste sind ebenfalls möglich und bieten tolle Unterwasserlandschaften. Voll auf Tourismus eingestellt  sind die Anbieter von Treckingtouren und Wanderungen. Mit den Profis, die hier zu Hause sind, entdeckt man ungeahnte Schönheiten auf dem Eiland und kann sich ganz der verzaubernden Umgebung hingeben. Für diejenigen, die es gerne bequem haben, bieten sich Touren mit dem Geländewagen oder auf dem Rücken der Pferde an, die jede Menge Spaß bringen.

Insider-Tips



Spektakulärer Ausblick: Am Rande der Kraterlandschaft hat man einen tollen Blick auf die drei kleinen Riffinseln der Osterinsel, in unmittelbarer Nähe liegt auch die Zeremonieanlage Orongo.
Wale-Watching: Nicht selten erblickt man Pottwale vor der Insel, die dort zum Luftholen auftauchen - ein wahrlich anmutiger Augenblick.
Monumentaler Rastplatz: Ein Picknick in gigantischer Gesellschaft ist am Rano Raraku möglich, der Geburtsstätte der Moais, hier stehen oder liegen rund 300 steinerne Statuen von gewaltiger Größe.

Genießen Sie Ihre Reise zur Osterinsel!




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Rainer schrieb am 25.04.2011 12:59
Hallo! Ich glaube, euch ist ein kleiner Fehler unterlaufen. Die Osterinsel wurde 1888 von Chile anektiert und nicht 1964. Nur ein kleiner Hinweis. Die Seite als solches finde ich gut und informativ.
Mfg
Rainer

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