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buddhistische Mönche - Quelle: Fotolia
Ein Kaleidoskop an Stimmungen.
Indien Karte

Amaravati

Amaravati liegt etwa 26 Kilometer von Guntur entfernt und gehört zu einer der bedeutendsten buddhistischen Stätten Indiens. Während seiner Blütezeit (3. Jahrhundert v. Chr. bis 3. Jahrhundert n. Chr.) gab es dort mehr als 20 Klöster, in denen über 1000 Mönche lebten. Noch bedeutender aber war, dass Amaravati  einen riesigen geschnitzten Marmorstupa (1. Jahrhundert n. Chr.) sein Eigen nennen konnte. Der Stupa war fein säuberlich behauen und wurde bei festlichen Anlässen mit vielen Lampen geschmückt. Unglücklicherweise wurde er am Ende des 18. Jahrhunderts weitgehend zerstört, da die Einheimischen Baumaterial für ihre Häuser benötigten. Die noch verbliebenen Teile sind heute im Madras-Museum und im Victoria und Albert Museum in London untergebracht.

In Amaravati ist der Sommer (März bis Juni) sehr heiß und trocken, die Temperaturen erreichen 22 bis 40 Grad. Im Winter (November bis März) liegen die Temperaturen zwischen 12 und 33 Grad. Beste Reisezeit ist November bis März.


Sehenswürdigkeiten in Amaravati:

Amaravati Museum: Ein kleines, aber faszinierendes Museum, das Ausstellungsstücke vom 3. Jahrhundert v. Chr. bis ins 12 Jahrhundert n. Chr. beherbergt. So findet man hier beispielsweise Statuen von Buddha mit Lotus-Symbolen an den Füßen, gekräuseltem Kopfhaar und langen Ohrläppchen. Spätere Skulpturen stellen unter anderem die Göttin Tara und den Bodhisattva Padmapani dar.

Amareswara Tempel: Dieser Tempel ist Shiva geweiht. An den Wänden des Bauwerks findet man eine große Anzahl von Inschriften, die uns Informationen über die Könige, die einst in diesem Gebiet regierten, liefern.

Ebenfalls sehenswert:

  • Ashokan Pillar


Ausflüge in die Umgebung

Vijaywada: Etwa 46 Kilometer von Amaravati entfernt findet man vor einer Bergkulisse aus nacktem Granitfelsen das belebte Handelszentrum Vijaywada. Dort gibt es einige sehr alte Tempel, wie zum Beispiel den Kanaka Durga Tempel oder auch die beiden 1000 Jahre alten Jaintempel.

Undavalli: In der Nähe von Vijaywada befindet sich das Dorf Undavalli mit seinem uralten, unveränderten Höhlentempel und einer 5 Meter langen Statue des Gottes Vishnu, der aus einem Granitblock gefertigt wurde.

Nagarjunakonda: Wenn man den Krishna-Fluss weiter hinauffährt, gelangt man nach Nagarjunakonda, benannt nach einem Mönch mit dem Namen Nagarjuna und vom 2. – 4. Jahrhundert n. Chr. Zentrum einer buddhistischen Hochkultur. Bevor das Gebiet durch den Bau des größten Staudammes der Erde überschwemmt werden konnte, wurde in einer groß angelegten Rettungsaktion ein Teil der Fundstücke entfernt, wieder zusammengefügt und in einem Museum auf einer Insel untergebracht.

Ein Tipp am Rande:

Das Fotografieren von Flughäfen, Bahnhöfen und militärischen Anlagen ist nicht erlaubt. Auch in vielen Tempeln oder archäologischen Stätten darf die Kamera nicht gezückt werden, manchmal gibt es eine Erlaubnis – allerdings nur gegen Bares.

Viel Spaß bei Ihrer Reise nach Amaravati!



Ein Artikel von Mag. Manuela Molk


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