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Cape of good hope - Foto: fotolia
Willkommen am Ende der Welt!

Rund ums Kap der Guten Hoffnung, Südafrika

Eines der Highlights für viele Südafrika-Besucher ist ein Tagesausflug rund ums Kap der Guten Hoffnung. Von Kapstadt aus legt man je nach Route etwa 160 km zurück und begegnet auf dem Weg Kultur, Natur, Geschichte und Abenteuer.

Beim Verlassen der Stadt Richtung Osten kann man einen Blick auf die University of Cape Town werfen, die malerisch am Hang liegt. Wenn man mehr Zeit zur Verfügung hat, sollte man den Botanischen Garten oder das älteste Weingut Südafrikas Groot Constantia besichtigen.

In Muizenberg zeugen die bunten Strandhütten von der langen Vergangenheit als mondäner Badeort – mit gutem Grund: Das Meer ist sauber, sicher und nicht so kalt wie am Atlantik. Zu empfehlen ist auch der Strand in Fish Hoek, von wo sogar manchmal Wale zu sehen sind.

Simon’s Town ist nach Kapstadt und Stellenbosch die drittälteste Stadt des Landes. Auf einem Bummel durch das historische Stadtzentrum kann man sich die Beine vertreten und das Stadtmuseum besichtigen. Viele Besucher kommen jedoch wegen der großen Pinguinkolonie. Die süßen Tiere posieren gerne für Ihre Urlaubsfotos!

Pinguine am Kap - Quelle: fotoliaEin Großteil der Kap-Halbinsel bildet den Cape Peninsula National Park. Obwohl es in allen Teilen schöne Wanderwege und beeindruckende Flora und Fauna gibt, wartet die Cape of Good Hope Section mit der größten Attraktion auf: dem Kap der Guten Hoffnung! Es wird oft angenommen, dass es sich hier um den südlichsten Punkt Afrikas handelt, was jedoch nicht korrekt ist – dieser ist Cape Agulhas. Es ist auch geographisch nicht der Punkt, an dem sich Atlantischer und Indischer Ozean treffen. Seine Berühmtheit hat das Kap der Guten Hoffnung durch die dramatische Aussicht und die starken Strömungen erlangt, aufgrund derer es so schwer zu umschiffen war.

Der landschaftlich reizvollste Abschnitt des Ausflugs ist wohl der Chapman’s Peak Drive, da sich die Straße den Hang entlang schlängelt und steil zum Meer abfällt. Es gibt zahlreiche Aussichtspunkte, doch Vorsicht ist wegen Steinschlags geboten, und die Straße ist auch nicht immer geöffnet.

Das Städtchen Hout Bay war schon immer wichtig für Fischfang, kann also etliche leckere Seafood-Restaurants bieten. Im Landesinneren befindet sich World of Birds, ein Vogel-Zoo. Mit Ausflugsbooten gelangt man zur der Bucht vorgelagerten Duiker Island. Hier tummeln sich im südafrikanischen Sommer abertausende Robben, was wiederum zahlreiche Haie anlockt. Der kalte Atlantik ist hier aber sowieso nicht zum Baden geeignet.

In Camps Bay, einer der besten und teuersten Wohngegenden des Kaps, bewundern wir noch einmal die beeindruckende Kulisse: Der Lion’s Head und Twelve Apostles ragen empor, der Atlantik tost, und mit etwas Glück kann man den Tag mit einem schönen Sonnenuntergang ausklingen lassen.

Gute Fahrt rund ums Kap der Guten Hoffnung!




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Ein Artikel von Mag. Anissa Strommer

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