Hintergrundbild: © Javier Romero (modified by UI) - CC BY-SA 2.0

Zu Besuch in Vallecito bei der Difunta Correa

Vallecito - Difunta Correa, Argentinien

Die Argentinier verehren die Difunta Correa auch ohne kirchliche Anerkennung. Tausende, an bestimmten Feiertagen (wie z.B. Ostern) sogar Hunderttausende, pilgern nach Vallecito und lassen symbolisch Wasserflaschen für die verdurstete Frau zurück.

Meist bringen die Gläubigen Opfergaben mit und so sind heute mehr als zwölf Kapellen bis zum Rand hin mit Familienfotos, Diplomen, Sporttrophäen, Zeugnissen, Automodellen oder Sportlertrikots befüllt. Eine ist voll mit Hochzeitskleidern, im Freien hängen unter einem Unterstand zigtausende Nummerntafeln von Fahrzeugen und zahlreiche kleine, selbst gebastelte Schreine für die Difunta Correa (zum Dank oder für Bitten) stapeln sich auf den Hängen des Hügels. Wenn Sie die Region bereisen, sollten Sie sich den eigenwillig wirkenden Wallfahrtsort unbedingt ansehen, egal ob Sie gläubig oder ungläubig sind.

Difunta Correa Difunta Correa - © www.urlauberinfos.com - CC BY-SA 2.0

Hintergrund der Legende um Difunta Correa

Die Legende besagt, dass im Jahre 1841 die Frau Difunta Correa (die tote Correa, eigentlich María Antonia Deolinda y Correa) auf der Suche nach Ihrem Mann in der Argentinischen Wüste verdurstet ist. Als Sie gefunden wurde, hatte Sie ein lebendes Kind bei sich, das säugend an der Brust der toten Mutter gelegen ist. Dank der Muttermilch blieb das Kind am Leben.

Ihr Mann wurde im Argentinien Bürgerkrieg kurz nach der Geburt von spanischen Soldaten verschleppt, so begab sich die verzweifelte Difunta Correa mit ihrem Säugling in die Wüste, um ihm zu folgen. Einige Tage später fand eine Gruppe Maultiertreiber Difunta Correa tot in der trockenen Umgebung.

Die Legende besagt, dass im Jahre 1841 eine Frau namens Difunta Correa (die tote Correa, eigentlich María Antonia Deolinda y Correa) auf der Suche nach ihrem Mann in der argentinischen Wüste verdurstet ist. Als sie gefunden wurde, hatte Sie ein lebendes Kind bei sich, das säugend an der Brust der toten Mutter lag. Dank der Muttermilch blieb das Kind am Leben.

Ihr Mann wurde im argentinischen Bürgerkrieg kurz nach der Geburt von spanischen Soldaten verschleppt, so begab sich die verzweifelte Difunta Correa mit ihrem Säugling in die Wüste, um ihm zu folgen. Einige Tage später fand eine Gruppe Maultiertreiber Difunta Correa tot in der trockenen Umgebung.

Gauchos ("argentinische Cowboys“) vergruben den Leichnam der Mutter bei einem nahe gelegenen Hügel, der heute ein berühmter und für Europäer etwas skurril wirkender Wallfahrtsort ist. Jeder Argentinier sollte zumindest einmal im Leben den Wallfahrtsort besuchen. Vor allem LKW-Fahrer verehren Difunta Correa, da sie die Schutzheilige der Reisenden darstellt. In ganz Argentinien finden Sie an Straßenrändern kleine Schreine der Difunta, an denen gläubige Fahrer Halt machen.

Tipp: Nehmen Sie sich einen Tag Zeit und fahren Sie mit dem Bus von San Juan (1 ¼h) oder mit dem Mietauto nach Vallecito und weiter nach Difunta Correa.

Viel Spaß und viele Eindrücke auf Ihrer Reise nach Vallecito!

Text von Mag. Manuela Molk

Difunta Correa / Argentinien
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Wohlbekannte Infos zu Fernreisen

Behandeln Sie die Bewohner vor Ort immer mit einer angebrachten Wertschätzung. Berücksichtigen Sie dabei bitte auch die Gewohnheiten vor Ort.

Handeln Sie verantwortungsvoll: Den C02-Ausstoß des Fluges kann man kompensieren, etwa bei myclimate aus der Schweiz. Beschränken Sie Ihren Wasserbedarf (z.B. mit weniger Duschen). Verzichten Sie auf entbehrlichen Plastikmüll. Unterstützen Sie kleine Händler an Stelle von großen Unternehmen.

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