
Seengebiet, Argentinien
Willkommen im Seengebiet Patagoniens
Wer glaubt, Postkartenmotive gäbe es nur im Kalender, sollte einmal ins argentinische Seengebiet reisen. Türkisblaue Seen, schroffe Andengipfel und dichte Wälder reihen sich hier aneinander, als hätte die Natur sich beim Gestalten besonders viel Mühe gegeben. Kein Wunder, dass die Region seit Langem zu den beliebtesten Reisezielen Patagoniens zählt, egal ob man zum Wandern, Skifahren, Klettern, Angeln oder einfach zum Staunen anreist.
Zahlreiche Nationalparks, urwüchsige valdivianische Regenwälder und spektakuläre Andenpässe Richtung Chile prägen die Landschaft. Besucher aus Österreich und der Schweiz fühlen sich hier oft seltsam heimisch, denn die Berg- und Seenkulisse erinnert nicht selten an die Alpen, nur eben mit deutlich mehr Platz und einer ordentlichen Portion Wildnis.
Die verkehrsgünstig gelegene Stadt Neuquén gilt neben Bariloche als eines der wichtigsten Tore zur Region. Die meisten Reisenden legen hier nur einen kurzen Zwischenstopp ein, doch wer sich für Dinosaurier begeistert, sollte ruhig etwas länger bleiben. In der Umgebung von Neuquén liegen nämlich einige der bedeutendsten Dinosaurier-Fundstätten der Welt, ein echtes Paradies für Fossilienjäger und alle, die schon als Kind von Urzeitriesen geträumt haben.
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Bariloche, Villa la Angostura und San Martín de los Andes
Ein absolutes Highlight ist der Parque Nacional Lanín mit seinen urigen Wäldern und Baumarten, die man sonst nirgendwo in Argentinien zu Gesicht bekommt. Mittendrin thront der Vulkan Lanín, ein makelloser Kegel mit schneebedeckter Spitze, der ambitionierte Bergsteiger auf eine mehrtägige Tour einlädt.
Seen, Lachse und die legendäre Sieben-Seen-Route
Angler dürfen sich im Seengebiet die Hände reiben, denn Lachs und Forelle warten hier förmlich darauf, an der Angel zu landen. Besonders die Seen Huechulafquen, Aluminé und Lácar gelten als Geheimtipps unter Fischern und sind gleichzeitig ideal für eine entspannte Bootstour. Die Tierwelt rund um diese Gewässer ähnelt stark jener des weiter südlich gelegenen Nationalparks Nahuel Huapi, mit etwas Glück lässt sich hier so einiges an heimischer Fauna beobachten.
Wer die Region mit dem Auto erkunden möchte, kommt an der Ruta de los Siete Lagos, der Sieben-Seen-Route, kaum vorbei. Sie ist Teil der großen Rundfahrt Circuito Grande und führt durch einen der fotogensten Abschnitte des gesamten argentinischen Seengebiets. Kurven, Ausblicke, Fotostopps, hier lohnt sich definitiv, genug Zeit und einen vollen Akku für die Kamera einzuplanen.
Skifahren in Argentinien
Im südamerikanischen Winter verwandelt sich der Berg Cerro Catedral im Nationalpark Nahuel Huapi in eines der bedeutendsten Wintersportgebiete des Kontinents. Wer also mitten im europäischen Sommer nicht auf Pistenspaß verzichten möchte, ist hier goldrichtig. Die Pisten sind vielfältig genug für Anfänger und Profis gleichermaßen, und die Aussicht auf die umliegenden Seen und Berge entschädigt für jeden Sturz im Tiefschnee.
Doch auch außerhalb der Skisaison hat der Nahuel Huapi Nationalpark einiges zu bieten. Wandern, Mountainbiken, Bootstouren oder einfach nur die Seele baumeln lassen am Ufer eines glasklaren Sees, hier wird garantiert niemandem langweilig.
Ein Fazit zum Schluss
Das argentinische Seengebiet ist eine dieser Regionen, die man eigentlich erst richtig versteht, wenn man selbst dort gestanden hat, mit Blick auf einen türkisblauen See, im Rücken ein schneebedeckter Vulkan. Ob Aktivurlauber, Naturliebhaber oder Feinschmecker auf der Suche nach frisch gefangenem Lachs, hier findet wohl jeder seinen ganz persönlichen Lieblingsplatz.
Unterkünfte

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Zuletzt aktualisiert: 08.10.2026 um 18:07 Uhr MEZ
Beiläufige Reiseinfos
Behandeln Sie die Bewohner vor Ort immer mit Respekt. Achten Sie dabei auch auf lokale Gepflogenheiten.
Urlauben Sie verantwortungsfreudig: Den CO2-Ausstoß des Fluges kann man ausbügeln, beispielsweise bei der schweizerischen Organisation myclimate. Reduzieren Sie Ihren Wasserverbrauch (z.B. mit weniger Duschen). Dezimieren Sie beim Shopping unsinnigen Müll. Supporten Sie kleine Händler und nicht internationale Multis.














