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Hintergrundbild: © Andrew K. Smith (modified by UI) - CC BY 2.0
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Neun kleine Trauminseln in der Andamanensee
👌🏼 Großartiges Attraktivitätslevel

Ko Similan, Thailand

Ko Similan ist kein einzelnes Eiland, sondern gleich eine ganze Inselfamilie: Koh Huyong, Koh Payang, Koh Payan, Koh Meang, Koh Ha, Koh Hok, Koh Payu, die namensgebende Insel Ko Similan und Koh Bangu bilden gemeinsam dieses kleine Archipel in der Andamanensee.

Der Name „Similan" stammt aus dem Malaiischen und bedeutet schlicht „neun" – mehr Understatement geht kaum, denn hinter dieser nüchternen Zahl verbirgt sich eine der spektakulärsten Inselgruppen Thailands. Die neun Eilande liegen vor der Küste der Provinz Phang Nga und damit nicht allzu weit von der Trauminsel Phuket entfernt.

Weltruhm verdanken die Similan-Inseln vor allem ihrer Unterwasserwelt: Für Taucher und Schnorchler zählen sie zu den besten Revieren nicht nur Thailands, sondern ganz Südostasiens. Wer die Inseln besuchen möchte, bucht am besten eine organisierte Tour per Speedboot ab Phuket oder Khao Lak. Bei kräftigem Wellengang kann die Überfahrt durchaus zur kleinen Mutprobe werden, weshalb eine erfahrene Crew an Bord definitiv kein Luxus, sondern eine gute Investition ist. Wer lieber mehrere Tage am Stück taucht, entscheidet sich für ein Liveaboard: Auf diesen schwimmenden Basislagern wird geschlafen, gegessen und zwischen den Tauchgängen entspannt, während erfahrene Tauchschulen die komplette Logistik übernehmen.

Übernachtung und Verpflegung

Wer auf eigene Faust unterwegs ist, findet auf Ko Miang und Ko Payang ein paar wenige Bungalows. Alternativ lassen sich Zelte mieten und auf einfachen Campingplätzen aufschlagen – eine budgetfreundliche, aber nicht unbedingt kuschelige Angelegenheit.

Kulinarisch geht es auf den Similan-Inseln eher genügsam zu: Ein einziges Restaurant im Nationalpark versorgt Besucher ohne nennenswerte Konkurrenz, ergänzt durch ein paar kleine Lebensmittelläden. Wer auf Vielfalt beim Essen Wert legt, sollte seine Erwartungen entsprechend anpassen oder etwas Proviant einpacken.

Wichtiger Hinweis: Aufgrund des großen Besucherandrangs wurden Übernachtungen direkt auf Ko Similan mittlerweile eingeschränkt beziehungsweise weitgehend untersagt. Die Hauptinsel lässt sich seither in der Regel nur noch im Rahmen von Tagesausflügen besuchen, ein Trend, der dem Schutz der einzigartigen Natur eindeutig zugutekommt.

Tauchen und Schnorcheln: Highlights unter Wasser

Die Similan-Inseln sind ein Eldorado für alle, die lieber unter als über Wasser unterwegs sind. Kristallklares Wasser, bunte Korallengärten und imposante Granitformationen sorgen für Unterwasserlandschaften wie aus dem Bilderbuch. Zu den bekanntesten Spots zählt der sogenannte Elephant Head Rock, eine gewaltige Felsformation mit Durchgängen, Spalten und Tunneln, durch die sich Taucher hindurchschlängeln können.

Mit etwas Glück begegnen Taucher und Schnorchler Mantarochen, Riffhaien oder sogar Walhaien, die gelegentlich durch die Gewässer der Andamanensee ziehen. Damit dieses Naturschauspiel auch künftigen Generationen erhalten bleibt, gelten in den Tauchgebieten strenge Regeln zum Schutz der Riffe. An besonders beliebten Spots wurden feste Tauchrouten eingerichtet, damit möglichst wenig Schaden an den empfindlichen Korallen entsteht.

Ko Similan: die Hauptinsel

Ko Similan, auch als Insel Nr. 8 bekannt, ist die größte der neun Inseln und zugleich das Herzstück des gleichnamigen Nationalparks. Wer hier an Land geht, findet im Norden die malerische Donald Duck Bay, benannt nach einem Felsen, der angeblich an die Silhouette der bekannten Comicfigur erinnert, und im Osten den weitläufigen Beacon Beach mit puderfeinem Sand.

Der Süden und Westen der Insel zeigen sich deutlich wilder: dichter Dschungel, schroffe Felsen und steil abfallende Küstenabschnitte prägen dieses Bild. Diese Kontraste zwischen sanften Traumstränden und robuster Wildnis machen Ko Similan zu einem faszinierenden Fleckchen Erde für Naturliebhaber.

Wanderung zum Aussichtspunkt

Sportlich ambitionierte Besucher sollten sich den Aufstieg zum berühmten Aussichtspunkt bei der markanten Felsformation namens Sail Rock nicht entgehen lassen. Der Weg dorthin führt über Stufen, Wurzeln und glatte Granitblöcke und verlangt an heißen Tagen durchaus etwas Kondition. Die Mühe wird oben mit einem grandiosen Panoramablick über die türkisfarbene Andamanensee und die vorgelagerten Inseln belohnt.

Gut zu wissen

Die Similan-Inseln lassen sich klimatisch bedingt nur während der Trockenzeit besuchen, in der Regenzeit bleibt der Nationalpark üblicherweise geschlossen. Wer empfindlich auf Seegang reagiert, sollte sich vor der Überfahrt mit entsprechenden Mitteln wappnen. Sonnenschutz, festes Schuhwerk für die Wanderwege sowie ausreichend Trinkwasser gehören definitiv ins Gepäck.

Naturfans, Taucher und alle, die einmal richtig abschalten wollen, kommen auf Ko Similan voll auf ihre Kosten. Wer hingegen nur einen bequemen Strandurlaub mit umfangreicher Infrastruktur sucht, ist hier eher fehl am Platz, dafür gibt es andere Inseln in Thailand. Wer sich aber auf die raue Schönheit dieses Archipels einlässt, wird mit einem der eindrucksvollsten Naturerlebnisse Südostasiens belohnt.

Für Fotograf:innen: Sonnenauf- und Sonnenuntergänge

Mittwoch, 07.10.2026
Sonnenaufgang
06:17:14
Sonnenhöchstand
12:17:19
∠ 76,2°
Sonnenuntergang
18:17:25
Samstag, 17.10.2026
Sonnenaufgang
06:17:02
Sonnenhöchstand
12:14:50
∠ 72,5°
Sonnenuntergang
18:12:37
Dienstag, 27.10.2026
Sonnenaufgang
06:17:42
Sonnenhöchstand
12:13:19
∠ 68,9°
Sonnenuntergang
18:08:56
Freitag, 06.11.2026
Sonnenaufgang
06:19:27
Sonnenhöchstand
12:13:02
∠ 65,6°
Sonnenuntergang
18:06:38

∠° steht für Sonnenwinkel (∠ 90° = senkrecht), °C für die Temperatur in Grad Celsius.
Ermittelte Zeitzone: Asia/Bangkok

Unterkünfte

💶 Wechselkurs 💳
1 EUR = 37,79 THB (Thailändischer Baht)
Zuletzt aktualisiert: 06.10.2026 um 17:07 Uhr MEZ
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Beiläufige Urlauberinfos

Behandeln Sie die ansässigen Menschen stets mit der notwendigen Anerkennung. Berücksichtigen Sie dabei bitte auch regionale Traditionen.

Benehmen Sie sich verantwortungsfreudig: Den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß Ihres Fluges kann man kompensieren, beispielsweise bei myclimate aus der Schweiz. Mindern Sie Ihren Wasserbedarf (z.B. mit kürzer unter die Dusche gehen). Verzichten Sie auf überflüssigen Verpackungsmüll. Unterstützen Sie lokale Kleinhändler und nicht internationale Multis.