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Geschichte, Spiritualität und natürliche Schönheit wohin das Auge reicht

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Thailand

Eine Reiseplanung mit vielen Facetten macht den Urlaub zu einem Spiel mit der Überraschung. Feinen Sand und Meereswasser auf der Haut spüren, die Ecken einer unbekannten Stadt erkunden, exotische Noten auf dem Gaumen tänzeln lassen und über all dem noch eine gute Portion Kultur. Thailand bietet genug von allem und bezaubert mit einer Vielfalt, die sich mehr als sehen lassen kann. Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken.

Bangkok - Die Millionenmetropole

Bangkok Bangkok - © www.urlauberinfos.com - CC BY-SA 2.0

Das einstige „Dorf im Pflaumenhain” hat sich zu einer Millionen-Metropole und damit zum politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum des Landes gemausert. Das ursprüngliche Bangkok entwickelte sich aus einem Fischerdorf im heutigen Stadtteil Thonburi. Heute dominiert eine Mischung aus Großstadthektik und ruhestiftenden Tempelanlagen den Alltag. Armenviertel treffen auf Luxushotels, Straßenmärkte auf Designer-Boutiquen. Bangkok balanciert faszinierend zwischen den Gegensätzen. In der historischen Altstadt trifft man auf einen der ältesten und größten Tempel Bangkoks – den Wat Pho mit einer liegenden Buddha-Statue – 46 Meter lang, 15 Meter hoch und beinahe gänzlich mit Gold überzogen. Das bedeutendste Bauwerk Bangkoks und dessen Wahrzeichen ist der Große Palast mit dem Wat Phra Kaeo Tempel – Heimat der meist-verehrten Buddha-Statue Thailands – des „Smaragd-Buddhas”. Mehr Informationen zu Bangkok

Phuket mit dem Wat Chalong Tempel und der Phang Nga Bay

Wat Chalong Wat Chalong - © flickr-User: Holiday Point (modified by UI) - CC BY 2.0

Die größte Insel Thailands liegt in der Andamanensee im südlichen Part Thailands. Aufgrund der traumhaften Strände und des eigenen Flughafens ist Phuket ein beliebtes Reiseziel für Erholungssuchende. Besonders Patong Beach hat es den Urlaubern angetan. Neben der prächtigen Naturkulisse ist Patong auch für seine günstigen Shopping-Möglichkeiten und sein schillerndes Nachtleben bekannt. Phuket verfügt außerdem über eine Vielzahl an buddhistischen Tempeln – der bedeutendste von ihnen ist Wat Chalong mit seinen Mönchsstatuen aus Wachs. Auch der „Große Buddha von Phuket” empfängt mit einer Größe von 45 Metern auf einem Berggipfel bei Muang Phuket unzählige Gebete. Einen Ausflug wert ist die Phang Nga Bay als Spielplatz und Lebensraum seltener Tierarten und dem charakteristischen „James Bond-Felsen”, der bizarr geformt aus dem Meer ragt und im Film „Der Mann mit dem Goldenen Colt” mit seiner natürlichen Schönheit brilliert. Weitere Infos zu Phuket

Ko Phi Phi

Ko Phi Phi Ko Phi Phi - © Diego Delso (modified by UI) - CC BY-SA 3.0

Die Inselgruppe in der Provinz Krabi im Süden Thailands besteht aus insgesamt sechs Inseln, die einander in Schönheit überbieten. Mit dem Flugzeug geht es nach Phuket, Krabi oder Trang, dann setzt man seinen Weg mit dem Schiff fort und gelangt nach reizvollen Meereskilometern an eine der möglicherweise ältesten Ansiedlungen Thailands. Lange, weiße Sandstrände, kristallklares Wasser und schillernde Korallenriffe geben zu erkennen, dass Taucher und Schnorchler hier ihr Paradies gefunden haben. Neben der Hauptinsel Ko Phi Phi Don ist es vor allem die kleinere Insel Ko Phi Phi Leh, die mit ihren bizarr geformten Felsen, den steil ins Meer fallenden Klippen und den traumhaft schönen Buchten das Urlauberherz höher schlagen lässt – der Drehort des Hollywood-Films „The Beach” versprüht seinen ganz eigenen Zauber, dem man sich nicht verwehren möchte. Mehr Infos zu Ko Phi Phi

Wat Arun

Wat Arun Wat Arun - © Mark Fischer (modified by UI) - CC BY-SA 2.0

Der buddhistische „Tempel der Morgenröte” liegt idyllisch am Ufer der Chao Phraya Flusses bei Bangkok. Bereits von Weitem kann man seinen detailiert verzierten Tempelturm stolz in den Himmel ragen sehen – den Phra Prang, der auch das Zentrum des Heiligtums bildet. Begehbare Steilstufen umrunden den Turm, auf vier Ebenen begegnen einem chinesische Krieger, Gottheiten, Dämonen, mystische Halbtierwesen, Szenen aus dem Leben Buddhas und zuoberst das Vajra, buddhistisches Ritualobjekt und mächtige Waffe Indras, des Herrschers des Himmels, unter einer goldenen Krone. Wer tief in der Mythologie wühlt, erkennt, dass der zentrale Turm dem Weltenberg Meru entspricht, der die Mitte des Universums darstellt – umgeben von vier Kontinenten, symbolisiert durch vier kleinere Tempel. Besonders stimmig erscheint Wat Arun bei Sonnenuntergang, wenn sich die letzten Strahlen des Tages im Muschel- und Porzellanmosaik spiegeln. Weitere Informationen über Bangkok

Ayutthaya

Ayutthaya Ayutthaya - © flickr-User: rusticus80 (modified by UI) - CC BY-SA 2.0

Die einstige Metropole Thailands besticht wie kaum ein anderer Ort mit einem Reichtum an historischen Tempelanlagen. Neben dem ehemaligen Königspalast zählt der 46 Meter hohe buddhistische Tempel, der Wat Mahathat, zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Ayutthaya. Eine bei Restaurationsarbeiten gefundene Buddha-Reliquie ist heute im Chao Sam Phraya-Nationalmuseum untergebracht und untermauert den Status des Wat Mahathat als einstiges rituelles Zentrum der Stadt. Fragt man die Einheimischen, so ist Wat Phra Sri Sanphet auf dem Areal des alten Königspalastes die schönste Tempelanlage der Gegend. Die erwähnten Gebäude befinden sich im so genannten Geschichtspark Ayutthaya, der die alte Stadt und ihre Umgebung an den gegenüberliegenden Flussufern einschließt und mit dem UNESCO-Siegel zu einem geschützten Kulturerbe erklärt wurde. Ayutthayas Altstadt ist von Flüssen umgeben – eine Bootsfahrt bei Sonnenuntergang lässt die Lichter der Stadt in romantischer Stimmung versinken. Mehr Informationen zu Ayutthaya

Khao Yai Nationalpark

Khao Yai Khao Yai - © WP-User: Kawpodmd (modified by UI) - CC BY 2.0

Mystische Regen- und Nebelwälder, atemberaubende Wasserfälle, reizende Flussufer und ausschweifendes Grasland – wo die Flora in der Kiste der Vielfalt wühlt, muss Fauna gleiches tun. Und so tummeln sich Tiger, Elefanten, Affen, Wildrinder, Bären, Krokodile und über 350 Vogelarten auf einem gemeinsamen Fleck, der unter dem Namen „Khao Yai” als der älteste Nationalpark Thailands bekannt ist. Neben dem Badesee am Namtok Sarika Wasserfall lockt vor allem die Fledermaushöhle mit ihrem „belebten” Inneren die Abenteurer an ihre Seite. Und wer in all dem tierischen Gewühl nach einem Ort der Ruhe und des In-Sich-Gehens sucht, kann den Chao Phor Khor Yai-Schrein aufsuchen – denn auch im drittgrößten Park des Landes spielt die Verbundenheit mit der Götterwelt eine bedeutende Rolle. Weitere Infos zum Khao Yai Nationalpark

Der Nachtmarkt von Chiang Mai

Nachtmarkt Nachtmarkt - © Christian Haugen (modified by UI) - CC BY 2.0

Chiang Mai, die größte Stadt Nordthailands, wird auch „Rose des Nordens” genannt. Diese Rose verfügt über einen der größten Nachtmärkte Thailands. Jeden Tag, wenn die Sonne sich schlafen legt, beginnen in der Nähe des Mae Ping Flusses östlich der Altstadt die Marktstände zu leben. Die Öfen der Garküchen werden angeworfen und wehen exotische Düfte über den Platz, Marktverkäufer bringen farbenfrohe Lebensmittel und traditionelle Bergvölker-Textilien an den Kunden. Doch auch bei Tageslicht zeigt Chiang Mai, was es zu bieten hat: Rund 200 buddhistische Tempel bevölkern das Gebiet. Unter ihnen der Wat Chiang Man mit einer Buddha-Statue aus Bergkristall - der so genannte „Kristall-Buddha” und der Wat Umong – ein 700 Jahre alter Tempel am Stadtrand mit einem idyllischen Weiher, in dem sich Fische und Schildkröten tummeln. Weitere Infos zu Chiang Mai

Tarutao Nationalpark

Tarutao Tarutao - © flickr-User: Rushen (modified by UI) - CC BY-SA 2.0

Thailands erster Meeres-Nationalpark schmiegt sich um wunderschöne Inseln mit einer dunklen Vergangenheit. Als ehemalige Strafkolonien waren sie Schauplatz vieler Häftlingsdramen. Staatsfeinde und Putschisten fanden hier ihre gesellschaftliche Isolation, entwickelten sich im Laufe der Jahre zu Piraten und überfielen fortan vorbeikommende Schiffe. Heute erinnern noch zwei Gefängnisse – verbunden durch eine 12 Kilometer lange Straße, die von den Häftlingen selbst gebaut wurde – an diese Zeit. Die Vielfalt des Nationalparks spiegelt sich in seinen tierischen Bewohnern: Delfine, Karettschildkröten, Dornenkronenseesterne, manchmal auch Seekühe und Wale, machen die Unterwasserlandschaft zu einem lebendigen Bilderbuch. Auf dem Land sorgen Malaienbären, Affenarten, Schlangen, Warane und eine ausladende Vielfalt an gefiederten Freunden für unvergessliche Begegnungen zwischen Mensch und wildlebendem Tier. Einsame Buchten und Mangrovenwälder machen das Paradies mit dem glasklaren Wasser und den weißen Sandstränden vollkommen. Mehr Informationen zum Tarutao Nationalpark

Die Schwimmenden Märkte von Damnoen Saduak

Schwimmende Märkte von Damnoen Saduak Schwimmende Märkte von Damnoen Saduak - © Dennis Jarvis (modified by UI) - CC BY-SA 2.0

Der Khlong Damnoen Saduak, etwa 80 Kilometer südwestlich von Bangkok, ist das Territorium für eines der schillerndsten Alltagsschauspiele Thailands. An diesem Flusskanal beginnt jeden Morgen ein farbenfrohes Gewusel. Frauen steuern ihre Boote durch den Kanal, beladen mit Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch. Der Verkauf erfolgt auf dem Wasserweg, bunte Schirme und Tücher schützen das kostbare Gut. Die beste Zeit für einen Streifzug durch den Schwimmenden Markt ist zwischen sechs und neun Uhr morgens, da ist die Auswahl noch groß und die Ware äußerst frisch. Der Ursprung geht zurück in eine Zeit, als Straßen noch keine große Zukunft hatten und die Kanäle deren Funktion übernahmen. Man hat die Tradition beibehalten und damit das Wasser heute auch im Mund fließt, locken zudem Schwimmende Garküchen mit exotischen Spezialitäten an den Fluss.

Ko Samui

Ko Samui Ko Samui - Foto: flickr-User: z0rc (modified by UI) - Public Domain

Die drittgrößte Insel Thailands verfügt seit dem Ende der 1980er Jahre über einen eigenen Flughafen und ist damit von Bangkok in etwa 70 Minuten erreichbar. Das einstige Hippie-Paradies wurde vom Tsunami im Jahr 2004 weitgehend verschont und besticht heute noch mit seinen traumhaften Stränden – zu den beliebtesten zählen Chawaeng und Lamai. Tauchen, Schnorcheln, Klettern, Sonnenuntergänge beobachten und dabei die besten Kokosnüsse Thailands genießen – Ko Samui weiß, was Urlaub heißt. Nordwestlich von Lamai Beach öffnet der eindrucksvolle „Secret Buddha Garden” mit zahlreichen Statuen von Gottheiten, Menschen und Tiergestalten seine Pforten in die Anderswelt. Und wer sich mehr für lebende Tiere interessiert: Ko Samui kann auch mit einem Schmetterlingsgarten und – etwas abenteuerlustiger – einer Krokodil- und einer Schlangenfarm aufwarten. Mehr Informationen zu Ko Samui

Entdecken Sie die Schätze des Landes!

Text von Mag. Oliver Rapuch

 / Thailand
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Allgemeine Infos zu Fernreisen

Im Gespräch behandeln Sie Einheimische stets mit dem nötigen Respekt. Berücksichtigen Sie dabei bitte auch regionale Traditionen.

Benehmen Sie sich verantwortungsvoll: Die CO2-Emission der Flugreise kann man ausbügeln, zum Beispiel bei der Non-Profit-Organisation atmosfair. Drosseln Sie Ihren Wasserbedarf (z.B. mit kürzer unter die Dusche gehen). Pfeifen Sie auf unnötigen Einwegmüll. Befürworten Sie kleine Gewerbetreibende statt Großunternehmer.

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