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Urlaub in der Dom. Rep.
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Traumreise Dom. Republik: Sehenswürdigkeiten, Highlights, Unterkünfte, Aktivitäten, Insidertipps

In die Dom Rep (Dominikanische Republik) verreisen


Ferienhäuser
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Palme am Strand
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Karibikstrand
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Künstlerdorf
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Amphitheater Altos
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Markt am Strand
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Die Dominikanische Republik mit ihren endlosen weißen Sandstränden und türkisfarbenem Wasser ist für viele der Inbegriff eines Traumurlaubes. Der wohl berühmteste Verehrer des Inselstaates war ohne Zweifel Christoph Kolumbus, der 1492 meinte: „Vor meinen Augen die Insel Hispaniola – das schönste Land, das menschliche Augen jemals sahen.“

Mit knapp 49.200 km² ist die Insel die zweitgrößte Nation im karibischen Meer und nimmt etwa zwei Drittel der Insel Hispaniola ein, der Rest gehört zu Haiti.

Landschaft und Klima

Hier finden die Besucher eine Landschaft, die facettenreicher nicht sein könnte und die neben den weißsandigen Stränden und tropischen Regenwäldern durch mehrere Gebirgszüge bestimmt wird. Das größte Gebirge ist die Cordillera Central, die sich in der Mitte der Insel von Ost nach West erstreckt. Der höchste Gipfel, der Pico Duarte, ist 3175 Meter hoch. Im Norden der Insel liegt das breite Cibao-Tal, südlich der Zentralkordillere folgt die Sierra de Neiba.

In der Dominikanischen Republik herrscht ganzjährig tropisches Klima mit Temperaturen um  25 Grad vor. Die höchsten Temperaturen gibt es von Mai bis Oktober. In der Regenzeit, von Mai bis September, können immer wieder kurze, heftige Regenfälle oder auch Hurrikans auftreten. Als beste Reisezeit gelten die Monate Dezember bis April.

Wirtschaft

Wirtschaftlich gesehen ist die Insel ein Mittellohnland, das seit 2005 an die hohe Wachstumsrate der 90er Jahre anknüpfen konnte. Die größte wirtschaftliche Krise in der Geschichte der Dominikanischen Republik gab es im Jahr 2003 nach der spektakulären Pleite der größten Geschäftsbank und zwei weiterer Banken. Erst durch die Konsolidierungspolitik von Präsident Leonel Fernández und der engen Kooperation mit dem IWF konnte die Krise überwunden werden. Wichtigste Einnahmequellen sind der Tourismus und die Exportgewinne aus den Freihandelszonen.

Gastronomie in der Dom. Rep.

Die dominikanische Küche hält eine breite Palette ausgefallener Gerichte für ihre Besucher bereit, die von indianischen, europäischen und afrikanischen Einflüssen geprägt ist. Das Hauptgericht der Landbevölkerung ist „La Bandera“ – Reis und Bohnen. Dazu gibt es geschmortes Fleisch, Kochbananen oder eine rote Soße, die „Moro“ genannt wird. Fisch und Meerestiere bekommt man quasi an jeder Straßenecke, typisch ist auch ein scharf gewürzter Eintopf aus Gemüse und Fleisch, „Sancocho“ genannt. Viele Hotels bieten auch jede Menge einheimischer Früchte an: Kokosnüsse, Bananen, Ananas, Melonen oder Orangen.
Das Nationalgetränk der Dominikaner ist der Rum, den es  in allen Arten und Qualitäten gibt und der entweder pur oder mit Cola („Cuba Libre“) beziehungsweise Ananassaft und Kokosmilch („Pina Colada“) gemischt wird.

Volksbräuche und Kunst

Wesentliche Bestandteile im Leben der Dominikaner sind Tanz und Musik. Besonders bekannt ist der Merengue, der auch in den Hotels der Insel Einzug gehalten hat. Die besondere Vorliebe für Musik und Tanz führte zu zahlreichen Festen, die überall auf der Insel gefeiert werden. Am bekanntesten ist wohl der Karneval, der am 27. Februar beginnt, und mit Musik, Ausgelassenheit und bizarren Masken gefeiert wird.

Allgemeine Reiseinformationen

Transport
Mit den Bussen der Busgesellschaften Caribe Tours und Metro Tours gelangt man komfortabel und günstig von einem Ort zum nächsten. Guaguas sind kleine Busse ohne Fahrpläne und Bushaltestellen. Der Schaffner steht meist an der geöffneten Tür und gestikuliert den Leuten zu. In großen Städten fahren Sammeltaxis, die man meist daran erkennt, dass die seitlichen Türen fehlen. Sie sind sehr günstig, für Touristen ist es aber recht schwierig das richtige Taxi für die gewünschte Strecke zu finden. In vielen Dörfern findet man auch so genannte Motoconchos, junge Männer mit Motorrädern, die man für eine Fahrt anheuern kann.

Souvenirs
Besonders beliebt sind bunte Gemälde aus Haiti und Kunsthandwerk in unterschiedlichster Form. Schmuck aus Bernstein oder Larimar sollte nicht an der Straße gekauft werden, hier empfiehlt es sich, entsprechende Fachgeschäfte aufzusuchen. Dominikanische Zigarren sind ebenfalls sehr bekannt, haben aber aufgrund ihrer aufwändigen Herstellung auch ihren Preis. Empfehlenswert ist auch der Rum, die bekanntesten Marken sind Bermudez, Brugal und Barcelo.

Währung und Kreditkarten
In der Dominikanischen Republik wird mit Pesos (RD-$) bezahlt. Neben dem Peso ist der US-Dollar die zweite Währung. Wechselkurs: 1 Euro = ca. 51 RD-$ (Dominikanischer Peso, Stand Anfang 2016). Den aktuellen Wechselkurs finden Sie hier.
In Touristenzentren kann man Geld problemlos mit der Maestro-Karte am Bankautomaten beheben. In fast allen Hotels und Restaurants werden Kreditkarten akzeptiert.

Sprache
Landessprache ist Spanisch, in großen Hotels und Urlaubsresorts wird aber generell auch Englisch verstanden.

Impfungen
Offiziell sind keine Impfungen vorgesehen, empfehlenswert ist aber ein Tetanus-, Kinderlähmungs- und Diphterieschutz; Hepatitis A, Typhus und Tollwut. Malaria kann vorkommen. Bei längeren Aufenthalten wäre ein Schutz gegen Hepatitis B und Tollwut sinnvoll. Weitere Impfungs-Informationen zur Dom. Rep. finden Sie hier.

Einreisebestimmungen
Für die Einreise beziehungsweise für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen ist kein Visum erforderlich, jedoch muss bei der Einreise eine Touristenkarte für 10 US-Dollar gekauft werden. Bei der Ausreise ist eine Flughafensteuer in Höhe von 20 US-Dollar zu entrichten.

Sicherheit
Zu erhöhter Vorsicht wird vor allem beim Verlassen von Touristenzentren, insbesondere in einsameren, ländlichen Gegenden geraten. In größeren Menschenansammlungen sollte speziell auf Brieftasche und Wertsachen geachtet werden. Vermeiden Sie Konflikte und aggressives Verhalten und unternehmen Sie Ausflüge in das Innere des Landes nur mit Reiseleitern.
Sicherheitshinweise des deutschen Außenamtes finden Sie hier.

Verhaltensregeln
Im Grunde genommen zeigen Dominikaner ähnliche Verhaltensweisen wie Europäer, sie sind – ähnlich wie die Südeuropäer – sehr herzlich und temperamentvoll. Wer privat einen Besuch abstattet, bringt kleine, vor allem praktische Geschenke mit. Außerdem freuen sich Dominikaner sehr über Schokolade. Kommunikation findet hauptsächlich verbal und kaum schriftlich statt, viele verfügen nicht einmal über eine eigene Postadresse.

Ab in den Urlaub in die Dominikanische Republik!


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Ein Artikel von Mag. Manuela Molk

Hilfreiche Links zur Dominikanischen Republik

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