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Nationalpark Chiloé - Quelle: fotolia
Traumreise Nationalpark Chiloé - Ausgesuchte Highlights für Ihren nächsten Aufenthalt im Süden Chiles.

Cucao, Chile

Cucao liegt auf der Isla de Chiloé, nach Feuerland der zweitgrößten Insel Südamerikas. Rund 55km von Castro, der Inselhauptstadt entfernt, finden Sie Cucao im Westen der Insel Chiloes.
Während das Chiloe-Archipel  auf der Ostseite durch ein duzend kleiner, vorgelagerter Inseln, Buchten und Fjorde zerfranst wirkt, zeigt sich die Westseite von unberührter Schönheit der Wildnis. Direkt dem offenen Pazifik zugewandt, liegt Cucao am südlichen Eingang des Nationalparks Chiloé.

Das Klima ist hier, wie auch auf dem chilenischen Festland, recht feucht und kühl. Mit Niederschlagsmengen um die 3000mmm ein wenig „trockener“, als auf dem Festland. Für einen Besuch sollte man sich daher den Januar oder Februar aussuchen, an denen das Wetter etwas freundlicher und zumindest nicht so nass ist. Neben dem Tourismus spielen bei den Einheimischen Fischfang und Landwirtschaft eine große Rolle, sind sie doch die Haupteinnahmequellen. Früher waren es die Huilliche-Indidianer die hier lebten, heute ist das Bild von den Jesuiten geprägt, die nicht nur ihre eigene Mythologie mitbrachten, sondern auch ihre Baukunst. Auf ganz Chiloe entdeckt man daher unzählige Kirchen, die aus Holz und Blech erbaut, zu den nationalen Monumenten gehören. Aber auch die schindelgedeckten Holzhäuser verdienen Aufmerksamkeit, die mit ihrer fantasievollen Bauweise Eindruck erwecken und überall zu finden sind.  

Aktivitäten in und um Cucao

Chiloé - Quelle: fotoliaÜber eine Hängebrücke gelangt man in das benachbarte, nur einen Kilometer entfernte, Chaquin. Hier befindet sich das Centro de Visitantes von Conaf, wo man eine Karte für den Nationalpark Chiloé erstehen kann. Vorab holt man sich dort im kleinen Museum Informationen über die Kultur der hier lebenden Indianer sowie über die Flora und Fauna des Parks.
Trekkingtouren - ob kurz oder lang - lassen sich vom Centro des Parks aus beginnen. Für kurze Touren eignet sich der Sendero El Tepual, ein botanischer Lehrpfad, der auf 750m die Flora des Waldes veranschaulicht und Lust auf längere Wege macht.

Gleich 20km Küste erlebt man auf dem Sendero Chanquin-Cole und wenn Sie mit dem Zelt unterwegs sind, wandern Sie am besten bis zur Laguna Huelde weiter. Für diejenigen, die Trekking Touren lieber mit weniger Anstrengung unternehmen, werden in Cucao stunden- oder tageweise Pferde vermietet. Die Schönheit der Wildnis auf dem Rücken der Pferde zu genießen, verspricht garantiert unvergessliche Momente.
Ein Besuch der Hauptstadt Castro inkl. der Besichtigung der Kathedrale (eindrucksvolles Zeugnis der Holzarchitektur Chiloes) darf bei einer Reise nach Cucao auf keinen Fall fehlen.


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