La Romana, Dominikanische Republik
Im Südosten der Dominikanischen Republik liegt La Romana, die drittgrößte Stadt des Landes und ein Ort mit einer ordentlichen Portion Zuckerrohr-Geschichte im Gepäck. Einst drehte sich hier alles um eine große Zuckerraffinerie am Ufer des Río Chavón, und auch heute noch ist die Zuckerindustrie das wirtschaftliche Rückgrat der Region. Das macht La Romana zu einer der stärker industrialisierten Gegenden des Landes, was aber keineswegs bedeutet, dass hier der tropische Charme zu kurz kommt.Wenn die Zuckerrohrernte ruht, greifen viele Einheimische lieber zum Baseballschläger als zur Machete. Beisbol, wie man hier sagt, ist so etwas wie die heimliche Nationalreligion, und das Stadion im Osten der Stadt ist die dazugehörige Kathedrale. Wer während seines Urlaubs Lust auf pure Live-Atmosphäre hat, sollte sich ein Spiel nicht entgehen lassen, das Publikum feiert seine Mannschaft mit einer Leidenschaft, die jedes Fußballstadion vor Neid erblassen lässt.
Klima
La Romana verwöhnt seine Gäste ganzjährig mit angenehm warmen Temperaturen zwischen etwa 23 und 28 Grad. Zwischen Frühling und Spätherbst fällt gelegentlich Regen, in den übrigen Monaten bleibt es überwiegend trocken, perfekt also für alle, die dem heimischen Regenschirm eine Auszeit gönnen möchten.
Sehenswürdigkeiten in der Stadt und Altos de Chavón
Parque Central
Ein grüner Ruhepol mitten im Stadtzentrum, umgeben von Häusern im viktorianischen Stil. Ideal, um sich mit einem Kaffee auf eine Bank zu setzen und dem Treiben der Stadt zuzusehen.
Kirche Santa Rosa de Lima
Ein zu Beginn des 20. Jahrhunderts im neoromanischen Stil errichtetes Gotteshaus, das mit seiner schlichten Eleganz auch architektonisch Interessierte überzeugt.
Mercado Municipal
Ein lebhafter Markt, auf dem mit Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch und allerlei lokalen Produkten gehandelt wird. Hier bekommt man einen authentischen Eindruck vom dominikanischen Alltag, inklusive Geräuschkulisse und Duftnoten inklusive.
Museo Arqueológico Regional
Für Kulturinteressierte lohnt sich ein Abstecher hierher, denn das Museum zeigt eine anschauliche Sammlung zum Leben der Taíno, der Ureinwohner der Insel.
Altos de Chavón
Nordöstlich der Stadt thront das Künstlerdorf Altos de Chavón hoch über dem Fluss Chavón. Mit seinen aus Naturstein gebauten Gassen, Plätzen und Ateliers wirkt es, als hätte man ein mediterranes Dorf einfach in die Karibik gebeamt. In den kleinen Werkstätten arbeiten Künstler an Keramik, Malerei und Schmuck, und in den heimeligen Läden können deren Werke direkt erstanden werden. Ein Amphitheater rundet das Ensemble ab und wird gelegentlich für Konzerte und kulturelle Veranstaltungen genutzt.
Ausflüge in die Umgebung
Werkstatt El Artístico
Im Westen von La Romana lohnt sich ein Besuch dieser Kunstwerkstatt, in der aus altem Eisen kunstvolle Skulpturen und Alltagsgegenstände entstehen. Ein schönes Mitbringsel, das garantiert eine Geschichte zu erzählen hat.
Bayahibe
Das exotische und pittoreske Fischerdorf Bayahibe liegt nicht weit von La Romana entfernt und hat sich vom verschlafenen Fischerort zu einem der beliebtesten Ausgangspunkte für Bootsausflüge entwickelt. Von hier aus starten Touren zu den Trauminseln Saona und Catalina, beide mit türkisfarbenem Wasser und puderweißem Sand, wie man es sonst nur von Postkarten kennt.
Weitere Ausflugsziele
Rancho Cumayasa
Ein ökotouristisches Projekt auf sanften Berghöhen, von dem aus Reitausflüge durch die Landschaft oder Bootstouren zur Insel Catalina starten. Wer nach dem Ausritt hungrig ist, wird mit einem herzhaften dominikanischen Mittagessen belohnt, das den Sattelmuskelkater direkt wieder vergessen lässt.
Higüey
Nordöstlich von La Romana liegt Higüey, eine der bedeutendsten Wallfahrtsorte der gesamten Karibik. Die imposante Basilika der Stadt zieht Pilger aus dem ganzen Land an und ist auch für nicht-religiöse Besucher wegen ihrer beeindruckenden Architektur einen Abstecher wert.
Die schönsten Strände der Region
Playa Bayahibe
Ein Traumstrand mit feinem Sand und ruhigem Wasser, besonders schön, wenn die untergehende Sonne alles in ein warmes rötliches Licht taucht. Ein Moment, für den sich das frühe Aufstehen am Vortag definitiv gelohnt hat.
Playa Dominicus
Im Süden geht der Playa Bayahibe fließend in den Playa Dominicus über, der vor allem bei Pauschaltouristen sehr beliebt ist. Palmen, Liegestühle und kristallklares Wasser sorgen hier für klassisches Karibik-Feeling ohne Überraschungen.
Unterkünfte
Originell übernachtet, wer sich für den Club Dominicus entscheidet, wo einfache Hütten im Stil der Taíno-Indianer für entspannte Nächte sorgen. Wer es lieber luxuriös mag, findet im Ressort Casa de Campo eine der bekanntesten Anlagen der gesamten Karibik. Auf weitläufigem Gelände hat der legendäre Golfplatzarchitekt Pete Dye hier gleich mehrere Plätze geschaffen, darunter den berühmten "Teeth of the Dog", der regelmäßig zu den besten Golfplätzen der Karibik gezählt wird.
Ein besonderes Highlight der Anlage ist der nachgebaute Yachthafen im Stil von Portofino, komplett mit bunten Fassaden, gemütlichen Cafés und jeder Menge stattlicher Boote. Hier trifft sich gerne die internationale Schickeria, und man sollte sich nicht wundern, wenn nebenan plötzlich jemand Bekanntes aus dem Jetset seinen Espresso schlürft. Wer sich diesen Luxus gönnen möchte, kann zwischen exklusiven Privatvillen und komfortablen Zimmern im Haupthaus wählen.
Essen & Trinken
Fein speisen lässt es sich im Restaurant Tropicana am Casa de Campo, wo vor allem die riesige Auswahl an frischen Meeresfrüchten beeindruckt. Wer lieber unter Einheimischen isst, sollte in La Romana selbst nach kleinen Garküchen und Straßenständen Ausschau halten. Dort gibt es typisch dominikanische Gerichte wie Sancocho oder gebratenen Fisch, oft günstiger und mindestens genauso lecker wie im Restaurant.
Shopping & Tipps für unterwegs
In La Romana, Altos de Chavón und Casa de Campo gibt es zahlreiche kleine Geschäfte, die Kunsthandwerk und Souvenirs anbieten. Wer auf der Suche nach Rum, Zigarren oder dominikanischen Süßigkeiten für daheim ist, wird im örtlichen Supermarkt fündig, oft zu deutlich freundlicheren Konditionen als in den Touristenshops.
Ein Insider-Tipp für alle, die gerne ein kurioses Andenken mitbringen: Bei den Dominikanern sind Amulette gegen böse Geister, betörende Duftwässerchen und allerlei Glücksbringer sehr beliebt. Ob sie wirklich wirken, sei dahingestellt, ein nettes Gesprächsthema für die nächste Grillparty sind sie allemal.
Für Fotograf:innen: Sonnenauf- und Sonnenuntergänge
| Mittwoch, 07.10.2026 | ||
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06:27:38 |
12:23:38 ∠ 66,5° |
18:19:38 |
| Samstag, 17.10.2026 | ||
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06:30:14 |
12:21:11 ∠ 62,7° |
18:12:08 |
| Dienstag, 27.10.2026 | ||
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06:33:36 |
12:19:43 ∠ 59,1° |
18:05:51 |
| Freitag, 06.11.2026 | ||
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06:37:51 |
12:19:30 ∠ 55,9° |
18:01:10 |
∠° steht für Sonnenwinkel (∠ 90° = senkrecht), °C für die Temperatur in Grad Celsius.
Ermittelte Zeitzone: America/Santo_Domingo
Unterkünfte

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Destinationen zu Süden
1 EUR = 68,32 DOP (Dominikanischer Peso)
Zuletzt aktualisiert: 06.10.2026 um 20:25 Uhr MEZ
Allgemeine Urlauberinfos
Während eines Gesprächs behandeln Sie die lokale Bevölkerung stets mit dem nötigen Respekt. Nehmen Sie bitte Rücksicht auf lokale Gepflogenheiten.
Urlauben Sie verantwortungsbewusst: Die CO2-Emission der Flugreise kann man ausbügeln, etwa bei der schweizerischen Organisation myclimate. Mindern Sie Ihren Wasserbedarf (z.B. mit kürzeren Duschgängen). Dezimieren Sie beim Shopping unsinnigen Plastikmüll. Fördern Sie lokale Kleinhändler statt Großunternehmer.












