Hintergrundbild: © Šarūnas Burdulis (modified by UI) - CC BY-SA 2.0

Eine Ansichtskarte aus dem Paradies

Samana, Dominikanische Republik

Ungefähr 245 Kilometer nördlich von Santo Domingo ragt die 50 Kilometer lange und 15 Kilometer breite Halbinsel Samaná wie ein Finger ins türkisblaue Meer.

Hier werden karibische Urlaubsträume mit Palmenhainen, weißen Sandstränden und freundlichen Einheimischen wahr.

Die heutige Provinzhauptstadt Santa Barbara de Samaná wurde 1756 von Auswanderern karibischer Inseln gegründet.

Zwischen 1824 und 1825 siedelten sich dann hunderte von ehemaligen Sklaven aus den USA an und forcierten die landwirtschaftliche Entwicklung.

Vor etwa 30 Jahren sahen auch Backpacker aus Europa, dass sich hier eine atemberaubende Bucht an die nächste reihte und begannen auf Samaná ein neues  Leben.

Ob Aussteigen oder nicht – die Halbinsel sollte in Ihrer Urlaubsplanung auf keinen Fall fehlen.

Sehenswürdigkeiten

Las Terrenas
Nordöstlich von Sanchez liegt der Ort Las Terrenas – ein El Dorado für Tauchfans und Sonnenhungrige.

Hier findet man Bilderbuchstrände mit hoch aufragenden Kokospalmen und auch für Kinder ist das Baden ideal, da das Wasser flach und ruhig ist.

Santa Barbara de Samaná
Die Stadt ist direkt am Meer gelegen, hat allerdings keinen eigenen Strand. Hier geht es bunt und lebendig zu. Urlauber können nach Herzenslust bummeln und shoppen oder sich von Salsa- und Merengueklängen berieseln lassen. In der Nacht verwandelt sich der Platz vor dem Café de Paris in einen quirligen Haufen Menschen, die bei guter Musik und kühlen Drinks für die richtige Stimmung sorgen. Entlang des Malecon gibt es ein großes Angebot an Hotels und guten Restaurants.

El Limón
Etwa 10 Kilometer südöstlich von Las Terrenas befindet sich das kleine Dorf El Limón. Von hier aus gelangt man auch zum Wasserfall Salto el Limón, wo das Wasser etwa 50 Meter tief in einen See fällt, der auch zum Baden absolut ideal ist.

Geführte Touren starten in El Limón, El Café, Arroyo Surdido und Roncho Espanol.

Whale-Watching

Jedes Jahr zieht es von Mitte Jänner bis Mitte März die riesigen Buckelwale aus arktischen Gefilden in die geschützte Bucht vor Samaná. Hunderte Meeressäuger feiern dann hier Hochzeit oder sorgen für Nachwuchs. Berühmt sind vor allem ihre Gesänge, wenn sie versuchen, ihre Partnerin zu betören. Boote starten zum Beispiel in Santa Barbara de Samaná oder in Sabana de la Mar. Viele Wal-Touren sind außerdem mit Ausflügen in den Nationalpark Los Haitises kombiniert, wo der Besucher auf den Spuren der Taino-Indianer und Piraten wandeln kann.

Las Galeras
Rund 25 Kilometer nach Santa Barbara de Samaná gelangt man in den beschaulichen und schmucken Fischerort Las Galeras. Hier herrscht Ruhe pur und Erholungssuchende kommen in einsamen Buchten und auf paradiesischen Stränden gesäumt von dichten Kokospalmen voll auf ihre Kosten.

El Cabito
El Cabito befindet sich auf den 15 Meter hohen Klippen am rechten Horn von Samaná und hat als Highlight – wie der Playa Fronton – ein eigenes „Nasenloch des Teufels“. Hier gibt es auch einen eigenen kleinen Campingplatz mit Hängematten, Hütten und einigen Stellplätzen für Zelte.

Die schönsten Strände auf Samaná

Playa el Ermitano
Ein absolut unberührter Strand mit Kokospalmen und atemberaubendem Blick in die Bucht. Am besten zu Fuß von Playa Morón oder per Boot aus Las Terrenas beziehungsweise Las Galeras erreichbar.

El Valle
Ein einsames Stück Erde, etwa acht Kilometer nördlich von Santa Barabara de Samaná. Nur mit dem Jeep erreichbar.

Playa Fronton
Ein schmaler, menschenleerer Strand am Ostende der Halbinsel, der nur mit einem Boot erreichbar ist. Hier kann das „Nasenloch des Teufels“, eine tiefe Spalte in den Klippen aus Vulkangestein, bewundert werden. Da das Wasser in diese Spalte drückt, kann bei entsprechender Dünung eine meterhohe Fontäne entstehen, die eine enorme Kraft hat.

Playa el Frances
In dieser Bucht an der Ostküste trifft man vor allem auf erholungssuchende Einheimische.

Playa Rincón
Etwa zwölf Kilometer von Las Galeras entfernt liegt diese traumhafte Bucht mit breitem Sandstrand. Ein echter Geheimtipp, denn hier wird man kaum auf einen vollbeladenen Tourbus treffen.

Unterkünfte

Auf Samaná findet der Urlauber vor allem 3 oder 4 Sterne-Hotels, die zum größten Teil alle All-inclusive Verpflegung anbieten. Ein Luxustraum im viktorianischen Kolonialstil ist beispielsweise das Peninsula House in Las Terrenas, das versteckt im hauseigenen Tropengarten mit Privatstrand liegt.

Shopping

Wer einen kleinen Einblick in das Leben der Einheimischen bekommen möchte, sollte den Markt mitten in Santa Barbara de Samaná besuchen, wo man relativ preiswert einkaufen kann. Einladende Boutiquen findet man außerdem im Zentrum von Las Terrenas oder im Shopping-Center Pueblo Principe in Samaná Stadt.

Essen und Trinken

In Las Galeras betreiben einige Senioritas eine wunderbare Parada direkt am Strand. Es ist kein übliches Restaurant, sondern ein großer Pavillon mit Holztischen, wo fangfrischer Fisch serviert wird. Filmreif ist der Garten des Restaurants „The Beach“ in Las Terrenas. Hier isst man auf einer Holzterrasse im viktorianischen Stil ausgesuchte Spezialitäten und hat einen atemberaubenden Blick aufs Meer.

Viel Spaß und viele Eindrücke auf Ihrer Reise nach Samana!

Text von Mag. Manuela Molk

Samana / Dominikanische Republik
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Wohlbekannte Infos zu Fernreisen

Im Gespräch behandeln Sie die ansässigen Menschen immer mit einer angebrachten Wertschätzung. Nehmen Sie bitte Rücksicht auf lokale Gepflogenheiten.

Urlauben Sie gewissenhaft: Die CO2-Emission der Flugreise kann man kompensieren, etwa bei der schweizerischen Organisation myclimate. Drosseln Sie den Bedarf an Wasser (z.B. mit weniger Duschen). Pfeifen Sie auf entbehrlichen Einwegmüll. Supporten Sie lokale Kleinhändler statt Großunternehmer.

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