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Hintergrundbild: © Chris Eason (modified by UI) - CC BY 2.0
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Metropole am Indischen Ozean
👍🏼 Gutes Attraktivitätslevel

Durban, Südafrika

Durban ist die drittgrößte Stadt Südafrikas und zugleich der beliebteste Ferienort des Landes – man könnte auch sagen: das Miami Südafrikas, nur mit besserem Curry.

Im wichtigsten Hafen des Landes legen regelmäßig Kreuzfahrtschiffe an, der internationale Flughafen sorgt für eine komfortable Anbindung an Ziele im In- und Ausland, und die Region punktet mit einer bunten Mischung aus Kultur, Geschichte und traumhafter Natur. Kurz gesagt: das perfekte Urlaubsziel für alle, die mehr wollen als nur Strand.

Der portugiesische Seefahrer Vasco da Gama segelte einst an dieser Küste entlang und gab der Region ihren ursprünglichen Namen. Später wurde die britische Siedlung nach dem damaligen Gouverneur der Kapkolonie, Benjamin d'Urban, benannt – so entstand der Name, den die Stadt bis heute trägt.

Durban ist eine ausgesprochen multikulturelle Stadt mit einer der größten indischen Communitys außerhalb Indiens, denn im 19. Jahrhundert wurden zahlreiche Plantagenarbeiter aus Indien nach Südafrika gebracht. Gleichzeitig ist die Region traditionelles Siedlungsgebiet der Zulu, und wer Glück hat, begegnet auf dem Weg zu einer Veranstaltung durchaus traditionell gekleideten Zulu-Familien mitten im Stadtverkehr.

Leben spielt sich an der Promenade ab

In Durban dreht sich vieles um die Strandpromenade, liebevoll die Golden Mile genannt. Hier wird gesehen und gesehen werden, gejoggt, gebadet, gegessen und einfach das Leben genossen. Dank zahlreicher Attraktionen und Lokale lohnt sich ein Besuch zu praktisch jeder Tageszeit, und wer will, verbringt hier gleich einen ganzen Urlaubstag. Zu den Highlights zählt das große Meeresaquarium uShaka Marine World direkt am Meer, das mit Haien, Delfinen und einem angeschlossenen Vergnügungspark für Unterhaltung bei Groß und Klein sorgt.

Kultur und Geschichte in der Innenstadt

Wer sich nach dem Strand auch für Kultur und Geschichte begeistern kann, wird in Durbans Zentrum ebenfalls fündig. Das prächtige Rathaus beeindruckt mit seiner Architektur und soll dem Rathaus der irischen Stadt Belfast täuschend ähnlich sehen. Im Gebäude ist neben einer gut sortierten Touristeninformation auch das Durban Natural Science Museum untergebracht, während sich die Durban Art Gallery ganz der zeitgenössischen Kunst und dem traditionellen Handwerk der Region widmet.

Wer tiefer in die jüngere Geschichte eintauchen möchte, sollte dem KwaMuhle Museum einen Besuch abstatten. Es beschäftigt sich mit dem Alltag in Durban zur Zeit der Apartheid, allerdings ohne erhobenen Zeigefinger, sondern als ehrlicher Blick auf einen prägenden Teil der Stadtgeschichte.

Etwas verspielter geht es in Mini Town zu: In diesem detailverliebten Modell von Durban im Maßstab 1:25 lässt sich die weitläufige Metropole im Miniaturformat erkunden, bevor man sich in die echte Stadt stürzt. Einen Einblick in die wirtschaftliche Bedeutung der Region liefert eine Tour durch das Sugar Terminal, eine imposante Zuckeranlage direkt am Hafen, die zeigt, wie eng Durbans Wohlstand mit dem Zuckerrohranbau verknüpft ist.

Natur mitten in der Stadt

Abseits des Trubels an der Küste und in der Innenstadt bietet der Botanische Garten von Durban, einer der ältesten Afrikas, eine grüne Oase zum Durchatmen. Besonders die vielfältigen Orchideensammlungen und der Kräuter- und Teegarten sind sehenswert, und wer eine Pause braucht, findet hier schattige Picknickplätze mitten im satten Grün.

Surfen, Haie und Township-Touren

Wie an der gesamten südafrikanischen Küste des Indischen Ozeans dreht sich auch in Durban vieles ums Surfen. Die Wellen gelten als hervorragend und ziehen Surfer aus aller Welt an, und wer sich für die Geschichte des Sports interessiert, findet in der Stadt sogar ein kleines Surf-Museum.

Nördlich des Zentrums, in Umhlanga, betreibt das Natal Sharks Board eine Einrichtung, die sich ganz den Haien verschrieben hat. Neben spannenden Einblicken in die Anatomie der Meeresräuber kann man morgens auch mit den Booten mitfahren, die die Hai-Schutznetze entlang der Küste kontrollieren – ein Erlebnis für alle, die keine Angst vor scharfen Zähnen haben.

Wie auch in Kapstadt oder Johannesburg werden in Durban geführte Township-Touren angeboten. Der erste Moment mag ungewohnt sein, doch solche Touren sind eine wichtige Einnahmequelle für die besuchten Läden und Lokale, fördern den echten Kulturkontakt und bieten die vielleicht einzige Möglichkeit, den Alltag der schwarzen Durchschnittsbevölkerung mit eigenen Augen zu sehen.

Shopping, Essen und Übernachten

Ein wahres Fest für die Sinne ist der Victoria Street Market, liebevoll „Vic“ genannt, der ganz von der indischen Community der Stadt geprägt wird. Zwischen Gewürzsäcken, Stoffen und Kunsthandwerk kommt hier auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Beim Essen in Durban dominieren zwei Zutaten das Geschehen: Fisch und Curry. Wer ein Spezialitätenrestaurant für eines der beiden aufsucht, wird garantiert nicht enttäuscht und isst frisch, würzig und typisch für die Region.

Entlang der Strandpromenade reihen sich zahlreiche Pubs, Bars und Clubs, in denen sich der Tag entspannt ausklingen lässt, während die Wellen im Hintergrund rauschen.

Bei der Unterkunftswahl gilt für viele Urlauber: je näher an der Promenade, desto besser. Wie in vielen südafrikanischen Städten wurden auch in Durban etliche viktorianische Wohnhäuser liebevoll in kleine, charmante Hotels umgebaut.

Ausflüge in die Umgebung

Richtung Westen erreicht man von Durban aus die Grenze zu Lesotho, während es Richtung Nordosten entlang der Küste zum Saint Lucia Wetland Park geht, einem echten Naturparadies. Auf halbem Weg zwischen Durban und dem Inland liegt Shakaland, ein nachgebautes Zuludorf, in dem Besucher mehr über Traditionen, Tänze und die Lebensweise der Zulu erfahren können.

Nordwestlich von Durban liegt Pietermaritzburg, wo die koloniale Vergangenheit noch deutlich zu spüren ist. Die Stadt besticht durch zahlreiche viktorianische Gebäude, ist jedoch vor allem für ein dunkles Kapitel der Geschichte bekannt: Hier wurde der junge Anwalt Mahatma Gandhi aus einem Zug geworfen, weil er als Nicht-Weißer in der ersten Klasse reisen wollte. Dieses demütigende Erlebnis war ein entscheidender Auslöser für seinen späteren Weg des gewaltfreien Widerstands.

Sportlich unterwegs zwischen Durban und Pietermaritzburg

Die Strecke zwischen Durban und Pietermaritzburg ist längst legendär: Sie wird jährlich beim Comrades Marathon zu Ehren gefallener Soldaten des Ersten Weltkriegs zu Fuß bezwungen, einem der bekanntesten Ultramarathons der Welt. Wer es lieber etwas nasser mag, kann dieselbe Distanz beim Dusi Canoe Marathon im Kajak zurücklegen. Auch ohne sportliche Ambitionen lohnt sich ein Abstecher ins Valley of a Thousand Hills, das Tal der tausend Hügel, dessen sanft geschwungene Landschaft zu den schönsten Aussichten der Region zählt und sich ideal für eine kleine Auszeit vom Stadttrubel eignet.

Viel Spaß und viele Eindrücke auf Ihrer Reise nach Durban!

Für Fotograf:innen: Sonnenauf- und Sonnenuntergänge

Mittwoch, 07.10.2026
Sonnenaufgang
05:26:54
Sonnenhöchstand
11:43:42
∠ 65,3°
Sonnenuntergang
18:00:31
Samstag, 17.10.2026
Sonnenaufgang
05:15:35
Sonnenhöchstand
11:41:13
∠ 69,0°
Sonnenuntergang
18:06:52
Dienstag, 27.10.2026
Sonnenaufgang
05:05:35
Sonnenhöchstand
11:39:44
∠ 72,6°
Sonnenuntergang
18:13:54
Freitag, 06.11.2026
Sonnenaufgang
04:57:20
Sonnenhöchstand
11:39:29
∠ 75,8°
Sonnenuntergang
18:21:37

∠° steht für Sonnenwinkel (∠ 90° = senkrecht), °C für die Temperatur in Grad Celsius.
Ermittelte Zeitzone: Africa/Johannesburg

Unterkünfte

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1 EUR = 18,63 ZAR (Südafrikanischer Rand)
Zuletzt aktualisiert: 06.10.2026 um 17:03 Uhr MEZ
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Wohlbekannte Reiseinfos

Während eines Gesprächs behandeln Sie die lokale Bevölkerung immer mit einer angebrachten Wertschätzung. Beachten Sie dabei bitte ebenfalls landestypische Gebräuche.

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