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Die älteste Stadt Südafrikas!
👌🏼 Großartiges Attraktivitätslevel

Kapstadt, Südafrika

Kapstadt – Cape Town, Kaapstad oder iKapa, je nachdem, welche der zahlreichen Landessprachen Sie bevorzugen – ist eine dieser Städte, die man nicht einfach nur besucht, sondern erlebt. Zwischen Tafelberg und Atlantik hat sich hier eine Metropole entwickelt, die internationales Flair mit unverwechselbarem afrikanischem Charme verbindet.

Kein Ort eignet sich besser als Einstieg in den Kontinent Afrika als jener, der ironischerweise ganz an seinem südlichen Zipfel liegt. Mit der Geschichte Kapstadts beginnt im Grunde die Geschichte ganz Südafrikas. Portugiesische Seefahrer entdeckten das Kap als erste Europäer und richteten hier eine Versorgungsstation auf dem Seeweg nach Indien ein. Später besiedelten die Holländer die Region dauerhaft, und vieles, was heute als typisch südafrikanisch gilt, hat seine Wurzeln in dieser Zeit der Kolonialgeschichte. Begeben Sie sich mit uns auf einen Streifzug durch eine Stadt, die Naturschauspiel und Weltgeschichte auf engstem Raum vereint.

Klima und beste Reisezeit

Kapstadt hat eigentlich immer Saison, auch wenn die Jahreszeiten auf der Südhalbkugel genau umgekehrt zu jenen in Europa verlaufen. Der südafrikanische Winter fällt in unseren Sommer, bleibt aber selbst dann noch angenehm mild. Eine lokale Redensart behauptet, man könne in Kapstadt vier Jahreszeiten an einem einzigen Tag erleben, und das ist nicht einmal übertrieben. Der berühmte, „Tischtuch“ genannte Wolkenschleier über dem Tafelberg kann binnen Minuten aufziehen und ebenso schnell wieder verschwinden.

Die Hochsaison liegt, wie in weiten Teilen des Landes, in den südlichen Sommermonaten rund um den Jahreswechsel. Wer es etwas ruhiger mag, findet in den Nebensaisonen ebenfalls angenehme Temperaturen und deutlich weniger Trubel an den beliebten Sehenswürdigkeiten.

Der Tafelberg, Hausberg mit Aussicht

Der Tafelberg ist das Wahrzeichen der Stadt und für die meisten Besucher der erste Programmpunkt. Das markante Plateau lässt sich zu Fuß erklimmen, was einige Stunden Kondition und festes Schuhwerk erfordert, oder bequem mit der Seilbahn erreichen, die sich während der Fahrt sogar dreht, damit alle Passagiere in den Genuss des Panoramas kommen.

Bei Schlechtwetter bleibt die Seilbahn allerdings am Boden, daher lohnt sich vorab ein Blick auf die aktuellen Bedingungen. Die Chancen auf klare Sicht sind erfahrungsgemäß am Morgen am größten, bevor sich Wolken oder das berüchtigte Tischtuch über den Gipfel legen. Oben angekommen, erwarten Sie Wanderwege, ein Café und ein Blick, der bis zur Kaphalbinsel und übers offene Meer reicht. Mit etwas Glück entdecken Sie sogar einen der possierlichen Klippschliefer, die sich hier längst an Touristen gewöhnt haben.

Historisches Stadtzentrum

Am Fuß des Tafelbergs erstreckt sich das Stadtzentrum mit den wichtigsten Museen und Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Das Castle of Good Hope zählt zu den ältesten erhaltenen Bauwerken der Kolonialzeit in Südafrika. Die sternförmige Festung beherbergt heute ein Militärmuseum sowie eine bemerkenswerte Kunstsammlung, und mit etwas Glück lässt sich sogar ein Schmied bei der Arbeit beobachten. Direkt daneben liegt die Parade, ein ehemaliges Exerzierfeld, auf dem regelmäßig ein bunter Flohmarkt stattfindet.

Nicht weit entfernt erinnert die sogenannte Slave Lodge an eines der dunkelsten Kapitel der Stadtgeschichte, den Sklavenhandel am Kap. Heute beherbergt das Gebäude neben einer eindrücklichen historischen Ausstellung auch eine sehenswerte kulturhistorische Sammlung, die weit über die Grenzen Südafrikas hinausblickt.

Gleich nebenan residiert das Parlament der Republik Südafrika. Kapstadt teilt sich die Hauptstadtfunktion übrigens mit Pretoria und Bloemfontein, eine südafrikanische Besonderheit, die selbst manchen Einheimischen ein kleines Rätsel bleibt.

Company's Garden, Museum und Planetarium

Am oberen Ende der weitläufigen und gepflegten Company's Garden liegt das South African Museum, das älteste seiner Art im Land. Wer sich für die Naturgeschichte und Kultur Südafrikas interessiert, kommt hier voll auf seine Kosten, das angeschlossene Planetarium sorgt zusätzlich für Begeisterung bei Groß und Klein.

Der Garten selbst ist ein wunderbarer Ort für eine Pause zwischen den Sightseeing-Etappen. Schattige Alleen, ein kleiner Rosengarten und die eine oder andere Eichhörnchen-Begegnung machen den Spaziergang zum kleinen Erholungsmoment mitten in der Stadt.

Bo-Kaap, das bunteste Viertel der Stadt

Nordöstlich des Zentrums liegt Bo-Kaap, das ehemalige malaiische Viertel und wohl fotogenste Ecke Kapstadts. Die knallbunten Häuserfassaden entlang der steilen, kopfsteingepflasterten Straßen laden förmlich zum Fotografieren ein, und wer genau hinschaut, entdeckt hinter jeder Tür ein Stück gelebte Geschichte der Kapmalaien.

Im Bo-Kaap Museum erfahren Interessierte mehr über Geschichte und Lebensstil der muslimischen Gemeinschaft, die diesem Viertel seinen unverwechselbaren Charakter verleiht. Zwischen den Häusern locken kleine Cafés und Imbisse mit kapmalaiischen Spezialitäten, ein kulinarischer Abstecher, der sich immer lohnt.

Weitere Museen und Kultur

Unter den zahlreichen weiteren Museen der Stadt verdienen das Holocaust Museum, das District Six Museum und die National Gallery besondere Erwähnung. Letztere widmet sich vor allem der südafrikanischen und afrikanischen Kunst und bietet einen spannenden Kontrast zu den eher historisch ausgerichteten Häusern der Stadt.

Das District Six Museum erzählt die bewegende Geschichte eines einst lebendigen, multikulturellen Viertels, das der Rassentrennung zum Opfer fiel, eine Geschichte, die tief unter die Haut geht und zum Nachdenken anregt. An der Waterfront wartet zudem ein wunderschönes Aquarium, in dem sich die Unterwasserwelt der beiden Ozeane bestaunen lässt, die bei Kapstadt aufeinandertreffen.

Waterfront, Shopping und Kulinarik

Die Küche am Kap ist so bunt wie die Bevölkerung der Regenbogennation selbst, hier verschmelzen europäische, afrikanische und asiatische Einflüsse zu einer eigenständigen kulinarischen Identität. Selbst Streetfood wird hier zum kleinen Erlebnis.

Die wohl breiteste Auswahl an Restaurants findet sich an der Victoria & Alfred Waterfront, gleichzeitig die erste Adresse zum Shoppen und Bummeln. Das liebevoll restaurierte Hafengelände bietet Geschäfte aller Art, gute Küche und Unterhaltung für jeden Geschmack, dazu einen Blick auf die Boote im Hafenbecken und, bei klarer Sicht, auf den Tafelberg im Hintergrund. Wer es weniger touristisch mag, findet an den Stadtausfahrten auch großzügige Einkaufszentren mit lokalem Flair.

Mobilität und Unterkünfte

Ein eigenes Auto, ob gemietet oder per Fahrdienst-App organisiert, erleichtert das Erkunden der Stadt und der Umgebung erheblich, denn der öffentliche Nahverkehr entspricht noch nicht durchgehend mitteleuropäischen Standards. Wer flexibel unterwegs sein möchte, ist mit einem Mietwagen klar im Vorteil.

Bei der Unterkunft hat man die Wahl zwischen internationalen Hotelketten in bester Lage, charmanten Boutique-Hotels und gemütlichen Frühstückspensionen am Stadtrand oder in den umliegenden Weinorten. Für alle, die es ruhiger mögen, lohnt sich ein Blick auf Unterkünfte etwas außerhalb des Zentrums, meist mit fantastischem Blick auf Meer oder Berge.

Robben Island

Ein Ausflug, der lange nachwirkt, führt mit dem Boot zur vorgelagerten Robben Island. Die kleine Insel gelangte während der Apartheid als Hochsicherheitsgefängnis zu trauriger Berühmtheit und ist heute eine Gedenkstätte von großer symbolischer Kraft.

Besonders bewegend ist der Blick in die einstige Zelle von Nelson Mandela, der hier viele Jahre seines Lebens verbrachte. Viele der Führungen werden übrigens von ehemaligen Häftlingen geleitet, die aus eigener Erfahrung erzählen, eine Perspektive, die man so selten bekommt und die dem Besuch eine ganz besondere Intensität verleiht.

Ausflüge in die Umgebung

Kapstadt ist der perfekte Ausgangspunkt für zahlreiche Tagesausflüge. Die wohl beliebteste Tour führt zur Umrundung des Kaps der Guten Hoffnung, vorbei an wilden Küstenabschnitten, verspielten Pinguinkolonien und immer wieder spektakulären Ausblicken.

Ebenso lohnend sind ein Besuch in Stellenbosch und dem umliegenden Weingebiet, wo sich Weinverkostung und malerische Kulissen aus Weinbergen und Bergen wunderbar verbinden lassen. Auch ein Tagesausflug entlang der Atlantikküste mit ihren schroffen Klippen und einsamen Buchten gehört zu den Höhepunkten der Region. Und wer nach Kapstadt noch mehr Zeit hat, sollte sich die Garden Route nicht entgehen lassen, eine der schönsten Küstenstraßen der Welt.

Viel Spaß und viele unvergessliche Eindrücke auf Ihrer Reise nach Kapstadt!

Für Fotograf:innen: Sonnenauf- und Sonnenuntergänge

Mittwoch, 07.10.2026
Sonnenaufgang
06:14:54
Sonnenhöchstand
12:34:08
∠ 61,2°
Sonnenuntergang
18:53:23
Samstag, 17.10.2026
Sonnenaufgang
06:02:04
Sonnenhöchstand
12:31:40
∠ 65,0°
Sonnenuntergang
19:01:15
Dienstag, 27.10.2026
Sonnenaufgang
05:50:34
Sonnenhöchstand
12:30:10
∠ 68,5°
Sonnenuntergang
19:09:47
Freitag, 06.11.2026
Sonnenaufgang
05:40:56
Sonnenhöchstand
12:29:56
∠ 71,8°
Sonnenuntergang
19:18:55

∠° steht für Sonnenwinkel (∠ 90° = senkrecht), °C für die Temperatur in Grad Celsius.
Ermittelte Zeitzone: Africa/Johannesburg

Unterkünfte

💶 Wechselkurs 💳
1 EUR = 18,63 ZAR (Südafrikanischer Rand)
Zuletzt aktualisiert: 06.10.2026 um 17:03 Uhr MEZ
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Bekannte Urlauberinfos

Während eines Gesprächs behandeln Sie Einheimische immer mit einer angebrachten Wertschätzung. Beachten Sie dabei bitte ebenfalls die Gewohnheiten vor Ort.

Handeln Sie anständig: Den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß Ihres Fluges kann man kompensieren, beispielsweise bei atmosfair mit Sitz in Deutschland. Drosseln Sie den Bedarf an Wasser (z.B. mit weniger Duschen). Verzichten Sie auf entbehrlichen Verpackungsmüll. Unterstützen Sie lokale Kleinhändler an Stelle von großen Unternehmen.