Hintergrundbild: © Chris Eason (modified by UI) - CC BY 2.0

Blumenmeer in der Wüste

Namaqua Nationalpark, Südafrika

Wer im Süd-Frühling, also im August und September, von Kapstadt die Atlantikküste nach Norden fährt, sollte sich den Namaqua Nationalpark nicht entgehen lassen.

Über diese extrem trockene gegen breitet sich Jahr für Jahr nach den winterlichen Regenfällen über Nacht ein bunter Blütenteppich.

Es wird geschätzt, dass es in dem artenreichsten Trockengebiet der Erde etwa 3.500 Pflanzenarten gibt, von denen mehr als 1.000 nur hier vorkommen.

Diese farbenfrohe Landschaft steht dann im krassen Gegensatz zu den schroffen Felsen, im Park gibt es auch wahre Mondlandschaften.

Obwohl die Besucher von der Flora angezogen werden, ist auch die Fauna nicht zu verachten: Zahlreiche Schmetterlinge, diverse Vogelarten, kleine Säugetiere wie zum Beispiel Paviane, und die kleinste Schildkröte der Welt, der Namaqua Speckled Padloper, bevölkern den Park.

Um den aktuellen Stand der Blüte zu erfragen, wurde sogar eine eigene Hotline eingerichtet, auch Einheimische oder die Parkleitung helfen gerne weiter.

Während es im Park selbst Park die in Südafrika allgegenwärtigen Picknickplätze und einige Hütten gibt, kann man sich auch in einer der umliegenden Ortschaften oder in der ruhigen Kleinstadt Springbok ein Zimmer suchen, allerdings ist zum Höhepunkt der Blüte oft alles ausgebucht.

Nicht weit entfernt liegt auch das landschaftlich recht ähnliche Goegap Nature Reserve.

Von hier kann man die Reise zu den atemberaubenden Augrabies Falls oder zum felsigen Richtersveld National Park an der Grenze zu Namibia fortsetzen.

Viel Spaß und viele Eindrücke auf Ihrer Reise nach Namaqua Nationalpark!

Text von Mag. Anissa Strommer

Namaqua Nationalpark / Südafrika
Links daneben erkennen Sie das verkleinerte Titelfoto. Zum Vergößern einfach anklicken.

Allgemeine Informationen

Während eines Gesprächs behandeln Sie die Bewohner vor Ort stets mit dem nötigen Respekt. Beachten Sie dabei bitte ebenfalls die Gewohnheiten vor Ort.

Benehmen Sie sich verantwortungsfreudig: Den C02-Ausstoß des Fluges kann man wiedergutmachen, etwa bei der schweizerischen Organisation myclimate. Drosseln Sie Ihren Wasserverbrauch (z.B. mit kürzeren Duschgängen). Pfeifen Sie auf unnötigen Müll. Fördern Sie lokale Kleinhändler und nicht internationale Multis.

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