Hintergrundbild: © flickr-User: xiquinhosilva (modified by UI) - CC BY 2.0

Ein Surferparadies mit langer Geschichte

Da Nang, Vietnam

Der feinsandige Strand von Danang Beach lässt bereits eines erkennen: hier wartet eine ganze Menge Erholung.

Das dachten sich einst die US-Soldaten, die hier das Kriegsgeschehen vergessen wollten und das denken sich auch heute die Badetouristen, die in den modernen Luxus-Beachressorts mit komfortablen Suiten, Wellness-Anlagen und Restaurants die Entspannung suchen. Türkisblaues Wasser trifft auf weißen Sand mit Palmen und sorgt für eine traumhafte Naturkulisse. Und auch die Surfer zieht es hierher, denn das Meer bietet die perfekten Bedingungen zum Wellenreiten.

Die Stadt Da Nang hat sich in Zentralvietnam zwischen Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt angesiedelt, ganz in der Nähe der ehemaligen Kaiserstadt Hué und am Flussdelta des Han.

Zu Besuch in der viertgrößten Stadt Vietnams

Während des Vietnamkriegs hatten die USA ihre Marine in der strategisch wichtigen Hafenstadt stationiert. Und bald wurde Da Nang zu einer der größten Städte der Region. Auch heute noch ist sie die viertgrößte Stadt Vietnams - nach Hanoi, Ho-Chi-Minh-Stadt und Hai Phong.

Die beste Reisezeit ist von Februar bis April. Dies ist die Zeit, in der der Regen einmal Pause macht. Von Mai bis Jänner zeigt sich das tropische Monsunklima allerdings von seiner feuchten Seite - also Vorsicht! Die Jahresdurchschnittstemperatur von 25 Grad steigt zwischen Juni und August auf 34 Grad und sorgt für einen feucht-heißen Sommer.

Zahlreiche kulturelle Schätze gilt es in Da Nang zu entdecken. Allem voran das Cham-Museum, das über einen Reichtum an Kunstgegenständen des traditionellen Reisbauernvolkes der Cham verfügt.

Doch auch das Erbe früherer Kulturen wie der Sa Huynh, vermutlich Vorgänger der Cham, wird noch hoch gehalten. Gerade in den Küstenregionen stößt man immer wieder auf Spuren dieser Kultur aus der Eisenzeit.

Besinnlich aber auch architektonisch interessant wird es in der Kathedrale von Da Nang, die - im Jahr 1923 erbaut - einst den Franzosen Platz zum Gebet gab und heute von den Einheimischen frequentiert wird.

Im Zauberreich der Marmorberge

Aber natürlich kann Da Nang auch mit beeindruckenden Schönheiten der Natur aufwarten. Südlich der Stadt ragen die Marble Mountains, die “Marmorberge”, aus der Erde. Die fünf Bergspitzen, die einst als Inseln aus dem Meer ragten, tragen die Namen der fünf Elemente und führen den Besucher in ein zauberhaftes Reich aus zahlreichen Höhlen und Grotten. Lassen Sie sich dieses Naturjuwel nicht entgehen.

Durch die Wolken führt ein Pass

Ein beeindruckendes Panorama über den Ozean bietet sich Ihnen vom Hai Van-Pass, dem so genannten “Wolkenpass”. Vorausgesetzt natürlich, Sie finden den richtigen Tag. Denn wie der Name bereits vermuten lässt, ist hier der Himmel oft nicht so wolkenfrei wie anderswo. Der Pass gilt als natürliche Grenze und Wetterscheide zwischen dem tropischen Süden und dem subtropischen Norden und war während des Vietnamkriegs ein umkämpftes, strategisches Ziel.

Erreichen lässt sich Da Nang schließlich über mehrere Wege. In erster Linie natürlich über den Hafen, der regelmäßig Kreuzfahrtschiffen aus Japan und den USA einen Ankerplatz bietet. Darüber hinaus verkehren hier allerdings auch Züge aus Hanoi und nicht zuletzt verfügt Da Nang noch über einen eigenen internationalen Flughafen, der von Singapur, Bangkok und Seoul aus angeflogen werden kann.

Sandstrände, Berggipfel und Kultur - die Stadt kann mit einer Vielfalt aufwarten, die ihrem Urlaub zahlreiche Facetten verleihen wird.

Viel Spaß und viele Eindrücke auf Ihrer Reise nach Da Nang!

Text von Mag. Oliver Rapouch

Da Nang / Vietnam
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Bekannte Informationen

Im Gespräch behandeln Sie Einheimische immer mit einer angebrachten Wertschätzung. Nehmen Sie bitte Rücksicht auf regionale Traditionen.

Reisen Sie anständig: Den Kohlendioxid-Ausstoß Ihres Fluges kann man ausbügeln, beispielsweise bei der schweizerischen Organisation myclimate. Mindern Sie den Bedarf an Wasser (z.B. mit kürzeren Duschgängen). Pfeifen Sie auf unsinnigen Verpackungsmüll. Befürworten Sie kleine Gewerbetreibende an Stelle von großen Unternehmen.

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