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Hintergrundbild: © flickr-User: xiquinhosilva (modified by UI) - CC BY 2.0
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Ein Surferparadies mit langer Geschichte
👌🏼 Großartiges Attraktivitätslevel

Da Nang, Vietnam

Der feinsandige Strand von Da Nang lässt bereits erahnen, was Sie hier erwartet: jede Menge Erholung, garniert mit einer ordentlichen Prise Geschichte.

Einst suchten hier US-Soldaten während des Vietnamkriegs eine kurze Verschnaufpause vom Kriegsgeschehen. Heute finden Badeurlauber in modernen Luxusresorts mit Pool, Spa und Meerblick genau das, wonach sie suchen: Ruhe. Türkisblaues Wasser, weißer Sand, schattenspendende Palmen, fertig ist die Postkartenkulisse. Wer es lieber aktiv mag, schnappt sich ein Surfbrett, denn die Wellen vor Da Nang zählen zu den zuverlässigsten in ganz Vietnam.

Geografisch liegt Da Nang goldrichtig: zentral in Vietnam, zwischen Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt, nur einen Katzensprung von der einstigen Kaiserstadt Hué entfernt und direkt an der Mündung des Flusses Han ins Südchinesische Meer.

Eine Stadt mit bewegter Geschichte

Während des Vietnamkriegs stationierten die Amerikaner hier ihre Marine, die strategisch günstige Lage der Hafenstadt machte sie dafür wie geschaffen. Aus dieser Zeit ist Da Nang zu einer der bedeutendsten Städte Zentralvietnams herangewachsen und zählt heute zu den größten Städten des Landes, gleich nach Hanoi, Ho-Chi-Minh-Stadt und Hai Phong.

Von den Kriegsjahren ist heute glücklicherweise nicht mehr viel zu spüren. Stattdessen preschen Motorroller durch breite Boulevards, moderne Hochhäuser säumen die Uferpromenade und an jeder Ecke duftet es nach frisch gegrilltem Fisch oder einer Schüssel Mi Quang, der lokalen Nudelspezialität, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Wahrzeichen zum Staunen: Drachenbrücke und Lady Buddha

Ein Besuch in Da Nang ohne Blick auf die Drachenbrücke? Undenkbar. Das güldene Ungetüm windet sich über den Han-Fluss und verwandelt sich an manchen Abenden in eine feuer- und wasserspuckende Attraktion, die Einheimische wie Touristen gleichermaßen ans Ufer lockt.

Wer es lieber beschaulich mag, blickt hinüber zur Halbinsel Son Tra, liebevoll auch "Monkey Mountain" genannt. Dort wacht eine der höchsten Buddha-Statuen Vietnams über die Bucht und lässt sich von den frechen Rotschopf-Languren, einer seltenen Affenart, die hier in freier Wildbahn lebt, nicht aus der Ruhe bringen.

Im Zauberreich der Marmorberge

Südlich der Stadt ragen die Marble Mountains, die Marmorberge, empor. Fünf Gipfel, benannt nach den fünf Elementen Feuer, Wasser, Holz, Metall und Erde, durchzogen von Höhlen, Grotten und buddhistischen Schreinen. Einst waren sie Inseln im Meer, heute thronen sie mitten im Grünen und laden zu einer kleinen Klettertour ein, die mit einem grandiosen Ausblick über die Küste belohnt wird.

In den Höhlen der Marmorberge haben buddhistische Mönche im Laufe der Zeit Tempel und Altäre errichtet, ein mystischer Ort, der auch beim wiederholten Besuch noch für Gänsehaut sorgt.

Ba Na Hills und die Goldene Brücke

Hoch über Da Nang, in den grünen Bergen des Hinterlands, liegt das Ba Na Hills Resort, einst Sommerfrische der französischen Kolonialherren, heute ein Freizeitpark mit ordentlich Wow-Effekt. Per Seilbahn schweben Sie über dichten Dschungel hinauf in kühlere Gefilde und stehen plötzlich vor der Goldenen Brücke: zwei gigantische, moosbewachsene Steinhände, die eine goldfarbene Fußgängerbrücke zu tragen scheinen.

Ein Fotomotiv, das längst um die Welt gegangen ist und entsprechend für Gedränge sorgt, aber sehenswert ist es allemal. Wer noch mehr Zeit mitbringt, verliert sich anschließend gerne in den Themenparks und Gärten der Anlage.

Durch die Wolken: der Hai-Van-Pass

Ein beeindruckendes Panorama über den Ozean erwartet Sie am Hai-Van-Pass, dem sogenannten Wolkenpass. Der Name ist Programm: Wolken hängen hier gerne tief, weshalb Sie sich am besten einen sonnigen Tag für die Auffahrt aussuchen. Der Pass markiert die klimatische Grenze zwischen dem tropischen Süden und dem etwas gemäßigteren Norden Vietnams und diente während des Krieges als strategisch wichtiger Übergang.

Wer motorisiert unterwegs ist, sollte sich die kurvenreiche Passstraße nicht entgehen lassen, nicht umsonst gilt sie unter Motorradfans als eine der schönsten Routen Südostasiens. Alternativ tuckert auch der Zug gemütlich durch die Serpentinen und bietet dabei ähnlich spektakuläre Ausblicke, ganz ohne Lenkerkrämpfe.

Kultur pur: Cham-Museum, Hoi An und Hué

Zahlreiche kulturelle Schätze warten in und um Da Nang darauf, entdeckt zu werden. Allen voran das Cham-Museum, das die größte Sammlung an Kunstwerken der Cham-Kultur beherbergt, jenes Volkes, das einst das Königreich Champa entlang der vietnamesischen Küste regierte. Steinerne Gottheiten, filigrane Reliefs und jahrhundertealte Skulpturen erzählen von einer Zeit, die man sonst nur aus Geschichtsbüchern kennt.

Auch die Sa-Huynh-Kultur, vermutlich ein Vorläufer der Cham, hat entlang der Küste Spuren aus der Eisenzeit hinterlassen, die noch heute bei Ausgrabungen zutage treten.

Nicht weit entfernt liegt das Welterbe My Son, eine Tempelanlage, die einst das religiöse Zentrum der Champa war und heute in Ruinen zwischen Dschungel und Bergen schlummert. Ebenso lohnenswert: die charmante Altstadt von Hoi An mit ihren Lampions und Schneidereien sowie die einstige Kaiserstadt Hué mit ihrer imposanten Zitadelle, beide ideale Ziele für einen Tagesausflug ab Da Nang.

Wer es lieber besinnlich mag, besucht die Kathedrale von Da Nang, die einst den französischen Kolonialherren als Gebetsstätte diente und heute noch von der Gemeinde genutzt wird.

Klima und beste Reisezeit

Das tropische Monsunklima beschert Da Nang warme Temperaturen das ganze Jahr über, wobei es zwischen den Jahreszeiten deutliche Unterschiede gibt. Die trockene und sonnige Zeit erstreckt sich in etwa von Februar bis August, wobei es in den Sommermonaten auch mal richtig schwül-heiß werden kann. Von September bis Jänner zeigt sich die Region dagegen von ihrer nassen Seite, inklusive gelegentlicher Taifune. Wer also Sonne und trockene Füße bevorzugt, plant seine Reise am besten in der ersten Jahreshälfte.

Anreise nach Da Nang

Da Nang lässt sich bequem auf mehreren Wegen erreichen. Der internationale Flughafen der Stadt wird von zahlreichen asiatischen Drehkreuzen wie Singapur, Bangkok oder Seoul aus angeflogen. Auch der Zug ist eine beliebte und landschaftlich reizvolle Option, etwa von Hanoi oder Ho-Chi-Minh-Stadt aus. Und nicht zuletzt legen regelmäßig Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Da Nang an, sodass Sie die Stadt auch als Zwischenstopp einer größeren Reise erleben können.

Sandstrände, Berggipfel, goldene Brücken und jahrhundertealte Tempel: Da Nang vereint auf kleinstem Raum eine erstaunliche Vielfalt und ist damit weit mehr als nur ein Zwischenstopp zwischen Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt.

Viel Spaß und viele Eindrücke auf Ihrer Reise nach Da Nang!

Für Fotograf:innen: Sonnenauf- und Sonnenuntergänge

Mittwoch, 07.10.2026
Sonnenaufgang
05:37:42
Sonnenhöchstand
11:34:55
∠ 68,8°
Sonnenuntergang
17:32:07
Samstag, 17.10.2026
Sonnenaufgang
05:39:33
Sonnenhöchstand
11:32:25
∠ 65,1°
Sonnenuntergang
17:25:16
Dienstag, 27.10.2026
Sonnenaufgang
05:42:13
Sonnenhöchstand
11:30:54
∠ 61,5°
Sonnenuntergang
17:19:35
Freitag, 06.11.2026
Sonnenaufgang
05:45:48
Sonnenhöchstand
11:30:37
∠ 58,3°
Sonnenuntergang
17:15:26

∠° steht für Sonnenwinkel (∠ 90° = senkrecht), °C für die Temperatur in Grad Celsius.
Ermittelte Zeitzone: Asia/Ho_Chi_Minh

Unterkünfte

💶 Wechselkurs 💳
1 EUR = 29.146,00 VND (Vietnamesischer Dong)
Zuletzt aktualisiert: 06.10.2026 um 16:29 Uhr MEZ
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Grundsätzliche Reiseinfos

Im Gespräch behandeln Sie die lokale Bevölkerung stets mit dem nötigen Respekt. Achten Sie dabei auch auf die Gewohnheiten vor Ort.

Reisen Sie verantwortungsfreudig: Den CO2-Ausstoß des Fluges können Sie neutralisieren, beispielsweise bei der schweizerischen Organisation myclimate. Reduzieren Sie Ihren Wasserverbrauch (z.B. mit kürzer Abduschen). Dezimieren Sie beim Shopping unnützen Einwegmüll. Unterstützen Sie kleinere Familienunternehmen statt Großunternehmer.