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Hintergrundbild: © Patty Ho (modified by UI) - CC BY 2.0
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Beeindruckende Höhlentempel
👌🏼 Großartiges Attraktivitätslevel

Dambulla

Dambulla liegt mitten im sogenannten Kulturdreieck Sri Lankas und wirkt auf den ersten Blick wie eine ziemlich geschäftige Kleinstadt: Hier stapeln sich Kisten voller Mangos, Ananas und Chili, denn der Ort gilt als einer der wichtigsten Umschlagplätze für Obst und Gemüse auf der ganzen Insel. Wer durch die Straßen schlendert, bekommt also nicht nur Tempelatmosphäre, sondern auch waschechtes Marktleben geboten.

Doch berühmt wurde Dambulla nicht wegen seiner Mangokisten, sondern wegen etwas deutlich Älterem und Beeindruckenderem: den Höhlentempeln, die heute zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Direkt am Eingang der Anlage empfängt Sie ein goldener Buddha von stattlicher Höhe, der so glänzend in der Sonne funkelt, dass man fast eine Sonnenbrille braucht, bevor man überhaupt die erste Stufe zum eigentlichen Tempel erklommen hat.

Die Höhlentempel: Geschichte und Bedeutung

Der Legende nach diente die Höhlenanlage einst König Vattagamani Abhaya als Zufluchtsort, als er vor seinen Feinden fliehen musste. Als er später wieder an die Macht kam, ließ er aus Dankbarkeit die Höhlen zu einem Tempel ausbauen. Seitdem nutzten Mönche die Grotten über Jahrhunderte hinweg als Rückzugsort zum Meditieren und Studieren buddhistischer Schriften.

Insgesamt erwarten Sie fünf Höhlen, die zusammen eine beeindruckende Fläche einnehmen und zu den größten und am besten erhaltenen Tempelanlagen des Landes zählen. Wer die Treppen hinaufsteigt, wird nicht nur mit heiliger Atmosphäre, sondern auch mit einem grandiosen Panoramablick über die umliegende Landschaft belohnt.

Was Sie in den Höhlen erwartet

In den Höhlen selbst reiht sich eine Buddha-Statue an die nächste: sitzend, stehend, liegend, aus Stein gehauen oder kunstvoll bemalt. Besonders eindrucksvoll ist eine der liegenden Buddha-Figuren, die sich über mehrere Meter erstreckt und die letzte Ruhephase des Erleuchteten darstellt.

Mindestens genauso sehenswert sind die Deckenmalereien, die sich wie ein bunter Bilderbogen über die Höhlendecken ziehen und Szenen aus dem Leben Buddhas erzählen. Die Farben wirken selbst nach so langer Zeit erstaunlich lebendig, was den Höhlen einen fast meditativen, zeitlosen Charme verleiht.

Tipps für den Tempelbesuch

Da es sich um eine aktive religiöse Stätte handelt, gilt auch hier: Schultern und Knie sollten bedeckt sein, und Schuhe müssen vor dem Betreten der Höhlen ausgezogen werden. Ein paar Socken im Rucksack sind übrigens keine schlechte Idee, denn der Steinboden kann sich in der Mittagssonne ziemlich aufheizen.

Der Aufstieg zu den Höhlen erfolgt über eine steile Treppe, weshalb festes Schuhwerk und eine Trinkflasche empfehlenswert sind. Unterwegs kreuzen häufig neugierige Affen den Weg, die zwar possierlich aussehen, aber durchaus ein Auge auf lose Taschen oder Snacks werfen. Am besten hält man Wertsachen und Essen also gut verstaut.

Ausflüge in die Umgebung

Dambulla eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt, um das Kulturdreieck zu erkunden. Der berühmte Felsen von Sigiriya mit seiner einst prächtigen Festungsanlage lässt sich von hier aus wunderbar besuchen, ebenso wie die antiken Königsstädte Anuradhapura und Polonnaruwa.

Auch die Natur kommt nicht zu kurz: Der Kandalama-Stausee lädt zu ruhigen Bootstouren ein, während sich der Popham Arboretum als kleines grünes Paradies für Vogelliebhaber und Botanikfans entpuppt. Wer es etwas wilder mag, macht einen Abstecher zu den Nationalparks Minneriya oder Kaudulla, wo sich zu bestimmten Zeiten im Jahr riesige Elefantenherden versammeln, ein Naturschauspiel, das man so schnell nicht vergisst.

Aktivitäten rund um Dambulla

Neben dem Tempelbesuch lohnt sich eine Fahrt mit dem Fahrrad durch die umliegenden Dörfer, vorbei an Reisfeldern, Wasserbüffeln und dem ganz normalen Alltag abseits der Touristenpfade. Auch geführte Vogelbeobachtungstouren sind in der Region beliebt, denn Sri Lanka zählt zu den artenreichsten Ländern Asiens, wenn es um heimische und ziehende Vogelarten geht.

Für alle, die es sportlicher mögen, bieten sich Safaris in den nahegelegenen Nationalparks an, bei denen neben Elefanten auch Leoparden, Krokodile und unzählige Vogelarten zu entdecken sind. Ein Besuch des lokalen Marktes rundet den Ausflug ab und gibt einen authentischen Einblick in das quirlige Handelsleben der Region.

Unterkünfte

In Dambulla und Umgebung finden Reisende eine breite Auswahl an Unterkünften, von komfortablen Resorts mit Poollandschaft bis hin zu familiengeführten Gästehäusern, in denen man morgens frisches Hoppers und Curry serviert bekommt. Wer sich zwischen zwei Tempelbesuchen ein wenig Luxus gönnen möchte, findet auch elegante Hotels mit Blick auf die umliegende Landschaft.

Egal, für welche Kategorie Sie sich entscheiden, eines haben die meisten Unterkünfte gemeinsam: die Nähe zur Natur und die entspannte Atmosphäre, die den ganzen Ort umgibt. Nach einem Tag voller Tempeltreppen und Elefantensichtungen lässt es sich hier wunderbar ausklingen.

Für Fotograf:innen: Sonnenauf- und Sonnenuntergänge

Mittwoch, 07.10.2026
Sonnenaufgang
05:54:53
Sonnenhöchstand
11:55:16
∠ 77,0°
Sonnenuntergang
17:55:39
Samstag, 17.10.2026
Sonnenaufgang
05:54:29
Sonnenhöchstand
11:52:47
∠ 73,2°
Sonnenuntergang
17:51:05
Dienstag, 27.10.2026
Sonnenaufgang
05:54:57
Sonnenhöchstand
11:51:16
∠ 69,7°
Sonnenuntergang
17:47:36
Freitag, 06.11.2026
Sonnenaufgang
05:56:31
Sonnenhöchstand
11:51:00
∠ 66,4°
Sonnenuntergang
17:45:30

∠° steht für Sonnenwinkel (∠ 90° = senkrecht), °C für die Temperatur in Grad Celsius.
Ermittelte Zeitzone: Asia/Colombo

Unterkünfte

💶 Wechselkurs 💳
1 EUR = 371,33 LKR (Sri-Lanka-Rupie)
Zuletzt aktualisiert: 06.10.2026 um 16:50 Uhr MEZ
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Beiläufige Reiseinfos

Während eines Gesprächs behandeln Sie Einheimische immerzu mit angemessenem Respekt. Berücksichtigen Sie dabei bitte auch landestypische Gebräuche.

Reisen Sie verantwortungsbewusst: Die Emission des Treibhausgases CO2 für den Flug können Sie neutralisieren, beispielsweise bei atmosfair mit Sitz in Deutschland. Drosseln Sie Ihren Wasserverbrauch (z.B. mit weniger Duschen). Pfeifen Sie auf überflüssigen Verpackungsmüll. Befürworten Sie lokale Produzenten statt Großunternehmer.