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Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Indien

Alle Highlights und Attraktionen Indiens in einen Artikel zusammenzufassen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Es gibt einfach zu viele, wahrscheinlich mehr als Götter bei den Hindus, darum beschränken wir uns auf die prominentesten Highlights in Indien. Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken.

Taj Mahal in Agra

Taj Mahal Taj Mahal - © Dennis Jarvis (modified by UI) - CC BY-SA 2.0

Man kennt viele Abbildungen des grandiosen 58 Meter hohen Mausoleums für die Mogulsgattin Mumtaz Mahal, und wenn man sich der Grabmoschee in Natura nähert, wirkt sie noch schöner, ja einfach märchenhaft. Über 20.000 Handwerker aus Süd- und Zentralasien bauten von 1631 bis 1648 das bekannteste Bauwerk Indiens, das auf einer 100 m × 100 m großen Plattform aus Marmor errichtet wurde. Vor der Grabstätte befindet sich ein 18 Hektar großer Garten mit lang gestreckten Wasserbecken, die die vier Paradiesströme symbolisieren. Je nach Sonnenstand wirkt das Taj Mahal anders, wenn Sie Zeit haben, besuchen Sie es an unterschiedlichen Tageszeiten. In Agra befinden sich neben dem Taj Mahal noch folgende Sehenswürdigkeiten: Das Rote Fort, Mausoleum des Itimad-ud-Daula, Sikandra, das Grabmal Akbars und andere. Mehr Infos zum Taj Mahal und zu Agra

Red Fort (Rotes Fort) in Delhi

Red Fort Red Fort - © flickr-User: Dan (modified by UI) - CC BY-SA 2.0

Der Mogulkaiser Shah Jahan lies diesen Festungspalast im 17. Jahrhundert am östlichen Rand der Altstadt von Delhi (Shahjahanabad) errichten, der seit 2007 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Der Name stammt von dem verwendeten Sandstein in rötlicher Farbe. Beachtlich sind die Abmessungen der Festung: Von Norden nach Süden fast ein Kilometer und von Osten nach Westen rund 500 Meter. Tipp: Nach einem Besuch der quirligen Altstadt Delhis bietet das Red Fort eine willkommene Möglichkeit sich im Grünen zu entspannen. In Delhi sind neben dem Red Fort noch folgende Top- Sehenswürdigkeiten: Humayun-Mausoleum (Grabstätte von Nasiruddin Muhammad Humayun), Qutb-Komplex, das India Gate an der Avenue Rajpath und viele andere. Mehr Infos zum Red Fort und zu Delhi

Golden Temple (Goldener Tempel) in Amritsar

Golden Temple Golden Temple - © Taranjeet Singh (modified by UI) - CC BY 2.0

Das höchste Heiligtum der Sikhs, der Golden Temple (auch Harmandir Sahib oder Hari Mandir) steht in Amritsar im indischen Bundesstaat Punjab. Der fünfte Guru der Sikhs lies ihn im 16. Jahrhundert errichten, und um die berühmte goldene Kuppel wurde unter Ranjit Singh im 19. Jahrhundert erweitert. Der Tempel ist von einer Palastanlage umgeben, die jeweils ein Tor auf allen vier Seiten als Symbol der  Offenheit der Sikhs gegenüber allen Menschen und Religionen hat. Besucher geben ihre Schuhe und Socken in Verwahrung, ebenso Zigaretten, größere Taschen oder Rucksäcke. Der Kopf muss bedeckt sein (Mützen werden verliehen), Füße und Hände müssen vorher in fließendem Wasser gewaschen werden. Das Tempelgelände hat rund um die Uhr, der Goldene Tempel von Sonnenaufgang bis etwa 22.00 Uhr geöffnet. Weitere Infos zu Amritsar

Varanasi

Varanasi Varanasi - © flickr-User: rusticus80 (modified by UI) - CC BY-SA 2.0

Die heiligste Stadt der Hindus, Varanasi,  ist eine der ältesten Städte in ganz Indien. In das Zentrum traditioneller hinduistischer Kultur und Wissenschaft und in die Stadt des Gottes Shiva Vishwanat („Oberster Herr der Welt“) pilgern Gläubige seit über 2.500 Jahren. Für gläubige Hindus ist es sehr erstrebenswert, im Ganges bei Varanasi zu baden (Reinigung vor Sünden) sowie dort später einmal zu sterben und verbrannt zu werden. An speziellen  Uferbefestigungen werden die toten Angehörigen verbrannt um anschließend die Asche in das Wasser zu streuen. Dieses Ritual soll vor einer Wiedergeburt schützen. Mehr Infos zu Varanasi

Mehrangarh Fort in Jodhpur

Mehrangarh Fort Mehrangarh Fort - © flickr-User: Dan (modified by UI) - CC BY-SA 2.0

Diese imposante Festungsanlage auf einem 123 Meter hohen Felsen blickt auf die Stadt Jodhpur in Rajasthan, mit der sie über eine fünf Kilometer lange Straße verbunden ist. Begonnen hat der Bau bereits im 15. Jahrhundert, die heute noch erhaltene Bausubstanz stammt aus der Periode des Maharajas Jaswant Singh (17. Jahrhundert). Auch heute noch ist die Festung in privatem Besitz der Nachfahren, ja bis 1943 wohnte Fürstliche Familie sogar noch darin. Im Festungsplateau gibt es drei markante Bereiche: Einmal den Palast im Nordwesten, eine große Terrasse östlich des Palastes und den stark befestigten Teil im Süden. Mehr zu blauen Stadt Jodhpur

Jantar Mantar in Jaipur

Jantar Mantar Jantar Mantar - Knowledge Seeker (modified by UI) - Public Domain

Jaipur war im 18. Jahrhundert neue Hauptstadt, die Sternwarte Jantar Mantar im königlichen „City Palace“ ist ein Denkmal aus dieser Zeit. Jantar Mantar beherbergt 14 nach astronomischen Gesichtspunkten entworfene Bauwerke. Diese dienen beispielsweise der Zeitmessung, der Voraussage von Eklipsen, der Beobachtung der Planetenbahnen, der Bestimmung von astronomischer Höhe und Deklination und der Erstellung von Ephemeriden. Das imposanteste Bauwerk ist das Samrat Jantar, eine Sonnenuhr mit einer Höhe von 27 Metern, die die Zeit auf etwa 2 Sekunden genau anzeigen kann. Die 1901 restaurierte Anlage ist seit 1948 ein National Monument Indiens und seit 2010 auf der berühmten Liste der UNESCO Welterbe. Weitere Sehenswürdigkeiten in dieser Gegend: Ram-Niwas-Parks, Amber-Palast, Jaigarh Fort,  Jal Mahal (Wasserpalast) und viele andere; Mehr zur rosafarbenen Stadt Jaipur

Jaisalmer

Jaisalmer Jaisalmer - Foto: WP-User: Honzasoukup (modified by UI) - Public Domain

"Die Goldene Stadt" Jaisalmer im indischen Bundesstaat Rajasthan mit einem sehenswerten Festungspalast und mehreren Tempeln steht auf einem Bergrücken mit gelblichem Sandstein. Mitten in der Thar-Wüste präsentiert sich Jaisalmer mit fein geformten Häusern und Tempeln. Die Sandsteinbauten glitzern wie Gold in der Sonne - ein fantastischer Anblick. In den schmalen Gassen mit hohen Gebäuden zu beiden Seiten, deren Erker und Balkone über die Gassen ragen, finden Besucher genügend Schatten. Interessant sind auch die sogenannten Havelis, die ehemaligen Wohn- und Geschäftshäuser der wohlhabenden Händler sowie die Tempel der Jains. Mehr zu Jaisalmer

Minakshi-Tempel in Madurai

Tempel in Madurai Tempel in Madurai - © Arian Zwegers (modified by UI) - CC BY 2.0

Das wohl herausragendste Beispiel der dravidischen Tempelarchitektur steht in Madurai. Über sechs Hektar groß ist das Areal auf dem der Tempelkomplex mit drei konzentrischen Bereichen um die beiden Hauptschreine herum aufgebaut wurde. In der verzweigten und verwinkelten Anlage entdecken Besucher etliche weitere Bauelemente, wie Korridore, Säulenhallen, einen Tempelteich und andere. Die Tempelanlage ist Minakshi, einer lokalen Erscheinungsform der Göttin Parvati, und ihrem Gatten Sundareshvara (Shiva) geweiht, die der Sage nach in Madurai geheiratet haben sollen. Anders als bei den meisten anderen Hindu-Tempeln steht in Madurai die Göttin im Mittelpunkt. Mehr Infos zu Madurai

Ellora Höhlen (Ellora Cave) bei Aurangabad

Ellora, cave 16, Kailasa Temple Ellora, cave 16, Kailasa Temple - © Arian Zwegers (modified by UI) - CC BY 2.0

Nur 30km von Aurangabad entfernt und somit sehr gut via Bus oder Taxi erreichbar, befindet sich der weltberühmte, aus 34 Höhlentempeln bestehende Komplex. Die beeindruckenden, in den Fels gehauenen Höhlen-Tempel sind ohne Zweifel ein sehr faszinierendes Ausflugsziel. Es gibt buddhistische, hinduistische und Jain-Höhlen, die seit den 80ern Teil des UNESCO Weltkulturerbes sind. Die Höhle mit der Nummer 16  ist sozusagen das „Herz“ der Anlage, auch bekannt als Kailasa-Tempel. Nehmen Sie sich mehrere Stunden Zeit, um diese außergewöhnlichen Höhlen in Ruhe zu erkunden. Mehr zu Aurangabad und Ellora

Sonnentempel von Konarak

Sonnentempel von Konarak Sonnentempel von Konarak - © Arpan Mahajan (modified by UI) - CC BY-SA 4.0

Dieser aus dem 13. Jahrhundert stammende Kolossal-Bau ist reich an Ornamenten, berühmt für seine erotischen Skulpturen und wurde zu Ehren des Sonnengottes Surya gebaut. Aus Sicherheitsgründen sind nicht alle Teile des Gebäudes für Besucher zugänglich, doch ist die Mehrzahl der noch erhaltenen üppigen Reliefverzierungen und Figuren zu sehen. Einst nutzen ihn Seefahrer als Orientierungshilfe und nannten den Tempel auch „Schwarze Pagode“, da die Anlage wie eine schwarze Masse in den Himmel emporragte.  Im Dezember findet in Konarak jedes Jahr ein Festival des klassischen indischen Tanzes statt. Odissi nennt sich jener Tanzstil im Bundesstaat Orissa. Die Aufführungen des traditionellen Odissi-Tanzes erfreuen sich hoher Beliebtheit. Mehr zu Konarak

Hampi

Hampi Hampi - © Bjørn Christian Tørrissen (modified by UI) - CC BY-SA 3.0

Diese historische Stätte im Bundesstaat Karnataka war von der Mitte des 14. Jahrhunderts bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts die Hauptstadt des Königreiches Vijayanagar, dem letzten großen Hindu-Reich, das fast das gesamte Südindien beherrschte. Hampi soll während seiner Blütezeit mehrere hunderttausend Einwohner gehabt haben. Heute ist Hampi ein Dorf mit ein paar tausend Einwohnern, die hauptsächlich vom Tourismus leben. Die Kultbauten sind in eine auffällige Felslandschaft integriert und von fruchtbaren Bananenplantagen und Reisfeldern umkreist, die durch den Tunghabhadra-Fluss bewässert werden. Mehr Infos zu Hampi

Backwaters in Kerala

Backwaters Backwaters - © Silver Blue (modified by UI) - CC BY-SA 2.0

Dieses weitverzweigte Wasserstraßennetz zwischen Kochi und Kollam umfasst 29 größere Seen, 44 Flüsse und 1.500 Kilometer Kanäle, die teils künstlich angelegt wurden. Heute sind die Backwaters aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte ein vom Menschen geprägtes Ökosystem mit Kokos- und Kautschukpflanzen anstatt Feuchtwäldern und Mangroven. Über das Prädikat „sehenswert“ gibt’s in den Urlaubern, die dort waren, ziemlich unterschiedliche Meinungen, denn die vom Menschen verursachten Umweltprobleme in den Backwartes sind unübersehbar. Mehr Informationen zu Kerala

Viel Spaß und viele Eindrücke auf Ihrer Reise nach Indien!

 / Indien
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